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Gesamtwertung: Roche findet die richtige Medizin

Roche, Geschäftsbericht 2011.
Roche, Geschäftsbericht 2011.

Bewährte und ein Newcomer: Der Basler Pharmamulti Roche verweist Swiss Re und Geberit auf die Plätze.

Das BILANZ-Geschäftsberichte-Rating vergibt insgesamt neun Medaillen. Ausgezeichnet wurden diesmal acht Unternehmen. In der Gesamtwertung holt sich Roche Gold vor Swiss Re (Silber) und ­Geberit (Bronze). Als einzige Firma heimst Geberit eine zweite Medaille ein. Der Gesamtdritte gewinnt zusätzlich Gold in der Kategorie ­Design. Den zweiten Platz belegt Kuoni vor Allreal.

In der Kategorie Value Reporting schwingt Swisscom obenaus. Die Gewinnerin der Gesamtwertung des Vorjahres verweist Straumann (Silber) und Credit Suisse (Bronze) auf die weiteren Plätze.

Roche und Swiss Re schafften es in den Teilbereichen selbst nicht ganz nach vorne. Sie waren in der Schlussauswahl allerdings die besten ­Allrounder.

233 Berichte für drei Jurys. Das BILANZ-Rating der Geschäfts­berichte ist das grösste dieser Art in der Schweiz. Es wird organisiert durch den HarbourClub, die Vereinigung der Schweizer Chief Communications Officers. Im Ranking aufgenommen wurden 233 Geschäftsberichte. Bewertet wurden alle im SPI vertretenen Firmen. Dazu kamen die 50 umsatzstärksten Unternehmen aus dem Jahr 2011, die 15 Versicherungen, die im Jahr 2010 die höchsten Bruttoprämienvolumen aufwiesen, und die 25 Banken mit der höchsten Bilanzsumme. Nicht berücksichtigt wurden Unternehmen, die keinen ­Geschäftsbericht herausgaben.

Dieses Sample wurde von drei verschiedenen Jurys bewertet. Die Designjury unter der Leitung von Peter Vetter von der Zürcher Hochschule der Künste beurteilte die ­Geschäftsberichte im Print wie auch im Bereich Online nach gestalterischen Kriterien. Gleichzeitig untersuchte die Jury des Instituts für Banking und Finance der Universität Zürich um Alexander Wagner sowohl die gedruckten Geschäftsberichte als auch die entsprechenden Investor-Relations-Seiten. Aus der Addition der Bewertungen ging eine Liste mit den zwölf bestrangierten Geschäftsberichten (Online und Print) hervor, aus der die Schlussjury schliesslich die drei Gesamtsieger kürte. Die zwölf Besten in der Endauswahl waren die Folgenden: Barry Callebaut, Credit Suisse, ­Geberit, Givaudan, Kuoni, Liechtensteinische Landesbank, Novartis, Roche, Sarasin, Straumann, Swiss Re, Swisscom.

Value-Reporting-Jury. Prof. Alexander Wagner, Institut für Banking und Finance der Universität Zürich (IBF, Vorsitz); Florian Eugster, IBF (Projektleiter); Mirko Reichlin (IBF, Research und Assistent); Studierende der Universität Zürich: ­Daniela Alvarez-Calderón, Nazish ­Ashfaq, Anja Baumgartner, Timo Bloch, Hubert Hubmann, Marcel Hugger, Margaretha Hunold, Andreas Jaksch, Silvia Linggi, Görkem Paslioglu, Alexander von Rohr (Print), Gian Andri Huber, Flurina Koller, Kristina Krämer, Selin ­Pinarci (Online).

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