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Bürgschaftsgenossenschaften erleichtern KMUs den Zugang zu Bankkrediten. Bei der Überwindung der Corona-Krise spielen sie nun eine zentrale Rolle.

Florence Vuichard
KMUs als Kunden: Es sind meist Kleinstbetriebe aus niedrigmargigen Branchen, die sich an Bürgschaftsorganisationen wenden, um bei der Bank einen Kredit zu bekommen.
Getty Images, iStockphotoEs dauerte keine zwei Wochen: Dann war das Paket geschnürt, mit dem das Corona-bedingte Liquiditätsproblem der Unternehmen gelöst werden sollte. Zwei Wochen Durcharbeiten, zwei Wochen, wie Martin Godel vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sie noch nie erlebt hat. Zwei Wochen Ausnahmezustand, in denen er sein Team anwies, alles andere liegen zu lassen. Denn es musste schnell gehen, sollte der epidemiologischen Welle keine Pleitewelle folgen. Das Resultat ist eine von allen Seiten hochgelobte Koproduktion von Politik, Verwaltung und Wirtschaft.
Das Finanzdepartement entwarf die nötigen Verordnungen, öffnete den Tresor und mobilisierte die Banken, die Finanzinstitute präsentierten sich als Schalterhalle der Nation und händigten den Corona-gebeutelten Firmen die dringend benötigten Gelder aus.
Die Banken haben ihre Stellung in der Krise stärken können – und nutzen ihre Chancen. Neu sind die Versicherer die Buhmänner. Mehr dazu hier. HZ+
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