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Alleinherrschaft 
Fenacos Marktmacht ist den Bauern nicht mehr geheuer

Die Fenaco-Tochter Agrola betreibt das zweitgrösste Tankstellennetz im Land. Keystone

Aus der Selbsthilfegenossenschaft der Schweizer Bauern ist ein Handelskonzern geworden, der seinen Besitzern die Spielregeln diktiert. In der Landwirtschaft wächst die Unzufriedenheit.

Von Philipp Albrecht
09.03.2016

Der Bauern-Konzern Fenaco hat eine Grösse erreicht, die immer mehr Landwirte beunruhigt. Zahlreiche landwirtschaftsnahe Betriebe wurden in den letzten Jahren entweder verdrängt oder aufgekauft. Mühle-Betreiber sprechen inzwischen von der «grünen Alleinherrschaft».

Der Maschinenring Thurgau startet für Ostschweizer Bauern ab diesem Jahr einen Parallelimport von Düngermitteln und erste Landwirtschaftsbetriebe machen sich auf die Suche nach neuen Abnehmern für Gemüse und Obst oder planen die Beschaffung von Futtermittel aus alternativen Quellen.

Ein Branchenkenner sagt: «Es gibt einige Zukunftsbetriebe, die die Landwirtschaft weiterbringen wollen und sich Gedanken darüber machen, den Hof wirtschaftlicher zu betreiben. Sie haben die Nase gestrichen voll von der Fenaco.»

Mehr zum Thema Fenaco und wie die landwirtschaftliche Genossenschaft zur Handelsgigantin gewachsen ist, lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.

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