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Scott Galloway 
«Es wäre gut, Google, Apple, Facebook und Amazon zu zerschlagen!»

Scott Galloway
Scharfe Worte von Scott Galloway: «Als hätten sich Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg erst einmal tagelang in die Höhlen von Kandahar zurückgezogen». Quelle: Sally Montana

Marketingprofessor Scott Galloway gilt als härtester Kritiker der Internetgiganten. Durch den Datenskandal bei Facebook sieht er sich bestärkt.

Von Marc Kowalsky
28.03.2018

Marketingprofessor und Buchautor Scott Galloway geht hart ins Gericht mit Facebook: «Wir sind in der Mitte einer der am schlechtesten gemanagten Krisen der modernen Geschichte», sagt er im Interview in der aktuellen Ausgabe der BILANZ.

Von der Reaktion des Firmenchefs Mark Zuckerberg auf den Datenskandal hält er gar nichts: «Als käme man mit einer Wasserpistole zu einem Vollbrand! Facebook sollte sofort die gesamte politische Werbung stoppen, das würde das Problem lösen.»

Dramatische Folgen für den Schweizer Finanzplatz

Galloway fordert die Zerschlagung der vier Techgiganten Google, Apple, Facebook und Amazon: «Diese Firmen existieren länger als jede Regierung und sind mächtiger als jede Regierung!», sagt er. Galloway erwartet auch den Eintritt von Amazon in den Banken- und Versicherungsmarkt.

Die Folgen für den Schweizer Finanzplatz sieht er dramatisch: «Die Schweizer Banken und Versicherungen müssen die Preise und die Gewinnerwartungen reduzieren. Die hohen Margen und Profite, welche sie bisher genossen haben, werden nicht mehr die Norm sein.»

Mehr dazu lesen Sie in der neuen BILANZ, erhältlich ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem im Briefkasten.

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BILANZ April 2018