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Dos and Don’ts: «Seien Sie wachsam!»

Was die Schweizerisch-Chinesische Handelskammer für Geschäfte in China empfiehlt.

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■ Geben Sie sich Zeit, Fehler zu machen und diese zu korrigieren.

■ Sie brauchen mindestens doppelt so viel Zeit und doppelt so viel Geld, wie Sie ursprünglich kalkuliert haben.

■ Seien Sie vorbereitet, die ganze Investition zu verlieren.

■ Kommen Sie nicht nach China, wenn Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung nicht mit der allerneusten Technologie mithalten kann oder aber Sie diese nicht nach China bringen wollen.

■ Schicken Sie Ihre allerbesten Leute nach China, und kümmern Sie sich selber um das China-Engagement. Geben Sie die Kontrolle Ihrer Investition nicht aus der Hand. Stellen Sie sicher, dass Ihr erster China-Chef fünf Jahre im Land bleiben will.

■ Konzentrieren Sie sich erst auf Shanghai. Hier finden Sie die Population von Australien. Wenn Sie es hier nicht schaffen, schaffen Sie es auch nicht an anderen Orten in China.

■ Idealerweise sind Ihre ersten Kunden international tätige Unternehmen, die Sie schon kennen.

■ Investieren Sie in lokale Angestellte und in deren Netzwerke.

■ Verhalten Sie sich jederzeit gesetzeskonform, und bezahlen Sie niemals Schmiergelder. Es würde auf Sie zurückfallen!

■ Fassen Sie keinen Auftrag an ohne mindestens 20 Prozent Anzahlung auf dem Konto.

■ Berechnen Sie die Höhe der Verkaufskommissionen an der erzielten Marge und nicht am Umsatz! Bezahlen Sie erst, wenn Sie das Geld haben.

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■ Gesetze sind Verhaltensregeln mit viel Interpretationsspielraum.

■ Verträge sind zu Papier gebrachte Absichten. Das ist die Realität!

■ Chinesen denken in Gruppen. Sie sind innerhalb der eigenen sehr angenehm und zuvorkommend. Gegenüber anderen Gruppen jedoch sehr hart, unzugänglich und verschlossen.

■ Im internationalen Geschäft und für den, der nicht zur gleichen Gruppe gehört, gilt das Gesetz von Darwin.

■ Sie haben in China als Unternehmer nie eine Sicherheit. Seien Sie jederzeit wachsam!

■ Beziehungen zu Personen sind vorrangig. Loyalitäten zu Firmen oder Institutionen können wechseln. Ohne Personenbeziehung kann man über den Tisch gezogen werden, ohne dass sich der andere deswegen schlecht fühlen muss.

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