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Die Cloud ist nicht mehr zu bremsen

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Es ist erstaunlich schnell gegangen. Die Informatik hat rasant ganze Industrien und die Verwaltung umgekrempelt. Und die Entwicklung geht weiter.

Längst geht es nicht mehr darum, welche IT-Infrastruktur die Unternehmen künftig nutzen werden. Wer innovativ sein und bleiben will, wer seine bestehende IT-Landschaft à jour halten muss oder sich in einem der Zukunftsfelder der sogenannten Industrie 4.0 bewegt, sollte inzwischen von den Netzen bis zu den Anwendungen hohe Professionalität, Kostenvorteile und Agilität verlangen. Und genau hier schlummert für viele das Erfolgsgeheimnis der Cloud-Nutzung. Sie ist bei den meisten Start-ups schon selbstverständlich und bewährt sich heute mit seiner breiten Palette auch bei vielen kleinen Firmen genauso wie bei den Grossunternehmen im Land.

Für die Start-ups ist längst klar, dass die Cloud die gute alte Business-Informatik wiederbelebt. Statt auf die Technologie zu fokussieren, ist in der IT wieder Kreativität gefragt. Neue Geschäftsmodelle lassen sich auf ihrer Basis genauso entwickeln wie Prozesse in- und outsourcen oder Organisationen anpassen. Was früher noch die unterschiedlichen Anwendungsbereiche trennte, wird mit der Cloud genauso irrelevant wie die Abschottung von Hard- und Software.

Konkret gruppiert sich rund um die drei zentralen Elemente IaaS (Infrastructure as a Service), PaaS (Platform as a Service) und SaaS (Software as a Service) eine Vielfalt an Cloud-Angeboten. Ob diese über eine abgeschlossene (Private Cloud), eine öffentliche (Public Cloud) oder wie heute oft üblich über eine hybride Umgebung bezogen werden, spielt keine Rolle mehr. Wichtig ist vielmehr, dass bei jeder Veränderung des Business in einem Unternehmen die IT automatisch angepasst werden kann.
 Abgesehen von dieser Agilität lagern die Daten in sicheren Rechenzentren, bezahlt wird nur, was man nutzt – und gearbeitet wird immer auf der aktuellsten Hard- und Software. Eigene Investitionen? Tempi passati. Stattdessen sind bei den Service-Providern Profis im Einsatz, die sich voll auf die IT fokussieren, was gerade Security- und technische Risiken stark minimiert. Innovationen lassen sich viel schneller implementieren, und die Services vom Netzwerk bis zu den virtuellen Servern sind jederzeit end-to-end verfügbar. Denn das Ziel jeder Cloud ist, die IT der Kunden agiler, sicherer und auch kostengünstiger zu machen.

Es ist daher wenig verwunderlich, wenn jüngste Prognosen der unabhängigen Marktforscher von der Information Services Group (ISG) davon ausgehen, dass der Schweizer IT-Markt schon in wenigen Jahren zu einem Drittel von Cloud-Angeboten bestimmt sein wird. Für ISG steht ausser Frage, dass Treiber dieser Entwicklung nicht nur die Kostenvorteile der Nutzung einer Cloudbasierten Lösung sind, sondern insbesondere auch die damit in den Unternehmen einziehende Agilität. Das haben auch die Service Provider erkannt, die vom Netzwerk über die Security bis hin zu allen Arten von Anwendungen für den IT-Bezug aus der Steckdose ständig neue Bereiche der IT zur Nutzung als Service aus der Cloud erschliessen.

Zwar wird hierzulande derzeit noch oft auf Private-Cloud-Angebote gesetzt, und noch rund 70 Prozent der Schweizer Unternehmen wünschen ausschliesslich die Datenhaltung in der Schweiz. Doch diese Form von Swissness bröckelt. Die Nutzung von kostengünstigen Public Clouds ist auf dem Vormarsch. Die Bereitschaft, sich allein auf die Innovationskraft kleiner Service Provider zu verlassen, schwindet.

Hybrid gefragter denn je

Es sind die Grossen im Markt, die – wie hierzulande Swisscom – eine Vorreiterrolle für die Nutzung von Public Clouds übernommen haben. Hybrid ist angesagt, der Kunde bestimmt, welche Applikationen wo laufen und welche Daten wo gesichert sein sollen. Übrigens hat Swisscom sich mit dieser Verbindung von Private- und Public-Cloud-Angeboten inzwischen bereits als Managed Service Provider für die Cloud-Dienste der globalen Player Amazon Web Services und Microsoft Azure etabliert.

Die Marktauguren wollen denn auch heute schon einen deutlichen internationalen Trend zur Public Cloud sehen. Denn obwohl sich die IT-Gesamtausgaben in den nächsten Jahren leicht abschwächen werden, haben die Investitionen in Public Clouds allein von 2016 auf 2017 um mehr als 25 Prozent zugelegt, so eine neue Untersuchung von IDC (International Data Corporation). Damit lag das Wachstum laut IDC siebenmal höher als bei den regulären IT-Ausgaben. Und 2021 sollen sich die gegenwärtigen Public-Cloud-Investitionen dann allein in Europa mehr als verdoppelt haben.

Risiken minimieren und Chancen nutzen

Klar ist jedenfalls, dass die Cloud-Einsatzszenarien schon lange nicht mehr in der Luft hängen. Distributoren wie die in Emmen ansässige Also stellen ihren Händlern auf Cloud-Marktplätzen Hunderte von Services zur Verfügung. Sie gehen weit über die Abrechnung, Kundenverwaltung und Retourenabwicklung hinaus. Und selbst Gemeinden oder Treuhänder nutzen inzwischen Software aus der Steckdose, wie sie etwa die 
St. Galler Abacus liefert. Und kein Anbieter von Geschäfts-Software für die Industrie, beispielsweise auch nicht die in Kriens ansässige Opacc, erlaubt sich heute noch, auf eine Cloud-Lösung zu verzichten. Erinnert sei zudem daran, dass Microsoft kürzlich meldete, erstmals mit der Abo-Version (Office 365) des guten alten Office mehr Einnahmen als mit Lizenzen erwirtschaftet zu haben.

Die Argumente für den seit einigen Jahren anhalten - den Entwicklungsschub liegen auf der Hand. Alle sind daran interessiert, ihren Kunden skalierbare, flexible und agile Lösungen liefern zu können. Entscheidend ist dabei die Rolle von Service-Providern, die diese Angebote in ihren Rechenzentren vorhalten und stark an Bedeutung gewonnen haben. Ihre Spezialisten sorgen dafür, dass die entsprechenden Angebote professionell betrieben werden. Statt dass Updates vergessen gehen und Sicherheitslücken entstehen oder, um ein drittes Beispiel zu nennen, statt dass sie aufwendige und teure Testumgebungen aufbauen, sorgen diese Spezialisten für eine in den Unternehmen selbst selten zu erreichende Risiko- und Kostenminimierung. Vielmehr werden mit dem Rückgriff auf die Cloud neue Horizonte erschlossen, weil sie flexibler werden und ihre Ressourcen auf die Kernbereiche und etwa künftige Geschäftsmodelle fokussieren können.

Am Beispiel Swisscom lässt sich ablesen, was diese Fokussierung in der Kommunikationsbranche bedeutet hat. Ist doch der einstige Telekommonopolist längst zum gewichtigen Service Provider mutiert. Gerade im Cloud-Sektor habe er sich zum strategischen Taktgeber, ja Garant für Innovationskraft und Stabilität in der Schweiz entwickelt, schreibt ISG. In ihrer Studie «ISG Provider Lens – Switzerland 2017 Cloud Transformation/Operation Service & XaaS» kamen alle relevanten Schweizer Cloud-Dienstleister in den Kategorien Cloud Transformation, Cloud Operations, SaaS-ERP, SaaS-Unified Communications sowie Infrastruktur aus der Cloud (IaaS) auf den Prüfstand. Swisscom belegte in drei der fünf Kategorien den Spitzenplatz und hat inzwischen diverse neue Services vorgestellt.


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ISG Provider Lens – Switzerland 2017: ISG vergleicht in dieser Studie die Cloud Provider in der Schweiz
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