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Cytos mit drastischem Sparprogramm, CEO geht

Laborarbeit bei Cytos: Bald werden hier weniger Leute arbeiten. (Bild: Keystone)

Das Zürcher Biotechunternehmen Cytos verordnet sich ein hartes Schrumpfprogramm: Die Belegschaft soll um fast 90 Prozent reduziert werden, zahlreiche Aktivitäten werden auf Eis gelegt, der Unternehmenschef tritt ab.

Veröffentlicht 17.08.2011

Das Biotechnologieunternehmen Cytos will sein Überleben mit einem drastischen Kostensenkungsprogramm sichern. Es sistiert alle Aktivitäten, die nicht den Hoffnungsträger CYT003-QbG10 betreffen und reduziert die Zahl seiner Mitarbeitenden massiv. Gleichzeitig sucht es nach Möglichkeiten, um einen Zahlungsverzug für die im Februar 2012 fällige Wandelanleihe zu vermeiden.

Wolfgang Renner sei als CEO und als Mitglied des Verwaltungsrates zurückgetreten, werde aber weiterhin in beratender Funktion tätig sein, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Die neue Geschäftsleitung - operativ führt neu Verwaltungsratspräsident Thomas Hecht - und der Verwaltungsrat werden in ihrer Mitgliederzahl an die Bedürfnisse eines kleineren Unternehmens angepasst.

Nach Prüfung der strategischen Optionen sei der Verwaltungsrat zum Schluss gekommen, dass Forschungs- und Entwicklungsprogramme, die sich noch im Frühstadium befänden, derzeit nicht mehr hinreichend finanziert werden könnten. Als Folge werde das Biotech-Unternehmen seine Belegschaft um fast 90 Prozent von heute 82 auf etwa 10 Personen abbauen.

(tno/sda/awp)
 

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