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Bank am Bellevue: 54 Millionen Verlust

Martin Bisang, CEO der Bellevue Group: «Die Bedingungen bleiben schwierig» (Bild: Keystone)

Schwerer Stand für die Bank am Bellevue: Wertberichtigungen und Abschreibungen führen zu einem Konzernverlust von rund 54 Millionen Franken im ersten Halbjahr.

Veröffentlicht 13.07.2011

Die Bank am Bellevue hat Wertberichtigungen und Abschreibungen von rund 50 Millionen Franken vorgenommen. Eine Prüfung der künftigen zu erzielenden Gewinne sei aufgrund des geringeren Geschäftsvolumens sowie der kleineren Ertragskraft nötig geworden, teilte die Bank am Abend mit.

Die Bank hat deshalb die Bilanzpositionen «Goodwill» und andere «immaterielle Vermögenswerte» per Mitte Jahr um rund 48 Millionen Franken wertberichtigt. Sie betragen neu knapp 60 Millionen Franken. Hinzu kommen Abschreibungen von 2 Millionen Franken auf assoziierte Gesellschaften.

Diese Wertberichtigungen und Abschreibungen würden zu einem konsolidierten Konzernverlust von rund 54 Millionen Franken im ersten Halbjahr führen, hiess es im Communiqué.

«Die Bedingungen an den Finanzmärkten bleiben für uns als fokussierter Nischenplayer schwierig. Wir haben deshalb unsere Annahmen angepasst, um ein Maximum an Transparenz zu ermöglichen», wird der Chef der Bellevue Group, Martin Bisang, zitiert.

Von den Abschreibungen nicht tangiert ist gemäss des Finanzinstituts die solide Liquiditätslage und die gute regulatorische Eigenmittelausstattung der Gruppe. Der vollständige Halbjahresbericht will die Bellevue Group am 22. Juli veröffentlichen.

(tno/sda)

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