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Zollstreit mit den USA

Schweizer Firmen profitieren vom US-Urteil

Der neue 10-Prozent-Zoll verschafft einigen Unternehmen hierzulande etwas Luft. Doch die Lage nach 150 Tagen ist unklar.

Holger Alich
Holger Alich,

Maren Meyer

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Bekommt die Grenzen seiner Macht zu spüren: Präsident Donald Trump an der Pressekonferenz nach dem Zollurteil des Supreme Court am 20. Februar. AP
Schon vor dem 20. Februar war Tobias Gerfin vorbereitet. Der Chef des Pfannenherstellers Kuhn Rikon aus dem Tösstal hatte sich in den USA bereits einer Gruppe unter der Federführung der International Housewares Association angeschlossen. Der Branchenverband bereitet für seine Mitglieder eine Sammelklage vor, um die von Präsident Donald Trump verhängten Zölle zurückzufordern.
Diese sind seit besagtem Freitag ungültig. Der oberste Gerichtshof der USA, der Supreme Court, erklärte Trumps Notstandszölle für unzulässig. Denn das Gesetz aus dem Jahr 1977 über wirtschaftliche Notstände (IEEPA), unter dem die Zölle verhängt wurden, biete dafür keine Rechtsgrundlage.
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