Insgesamt würden 22,71 Prozent verkauft, womit der Anteil von 29,71 auf 7,00 Prozent sinke, teilte Raiffeisen Schweiz am Montag mit. Drei Millionen Aktien gingen an die H21 Macro Ltd und 1,2 Millionen Papiere an vier Privatinvestoren.
Raiffeisen beende damit ihre Rolle als Ankeraktionärin. Der Kooperationsvertrag mit Leonteq sei von dem Schritt jedoch nicht betroffen und laufe bis März 2030 weiter. Der Abschluss der Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und werde spätestens im dritten Quartal 2026 erwartet.
«Diese Transaktion bestätigt, dass professionelle Investoren einen klaren Wert in Leonteq sehen», liess sich Verwaltungsratspräsident Christopher Chambers in der Leonteq-Mitteilung zitieren. Es sei auch eine Anerkennung der Fortschritte bei der Bewältigung von Altlasten.
Leonteq Securities gehört laut Finma zu «Banken»
Nach dem Übergang zum neuen regulatorischen Regime hat die Finanzmarktaufsicht Finma nun auch bestätigt, dass die Leonteq Securities AG - die wichtigste operative Tochtergesellschaft - als bankenäquivalente Gegenpartei qualifiziere. Dies bedeutet, dass Hedging-Gegenparteien und White-Labelling-Partner ihr Gegenparteirisiko gegenüber Leonteq entsprechend der für Banken geltenden Behandlung gewichten können und nicht wie für andere Unternehmen als Gegenparteien höhere Risikogewichtungsaufschläge anfallen.
Partner-Inhalte
Werbung
Man sei «auf dem richtigen Weg», sagte Leonteq-CEO Christian Spieler. «Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, unsere Erträge zu steigern und unsere Guidance für 2026 sowie unsere Mittelfristziele zu erreichen.»
Der Deal unterliege den üblichen Genehmigungen durch die zuständigen Aufsichtsbehörden und soll spätestens im dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein, heisst es. Der wirtschaftliche Berechtigte von H21 Macro Limited ist Rainer-Marc Frey, der per Ende 2025 bereits 7,1 an Leonteq hielt.