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Thomas Klühr

Thomas Klühr

Seit bald zwei Jahren ist der Deutsche Thomas Klühr Chef der Swiss. Er habe sich bewusst darauf konzentriert, bei der Mannschaft anzukommen, antwortet Klühr auf die Frage, wie es komme, dass er als Swiss-CEO so wenig bekannt sei – insbesondere im Vergleich zu seinem Vorgänger Harry Hohmeister. Seine neusten Zahlen lassen aber allgemein aufhorchen: Sie sind tiefschwarz. 200 Millionen Franken Betriebsgewinn wurden allein im ersten Halbjahr 2017 eingeflogen, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Den Erfolg verdankt Klühr den Investitionen in die Flotte: neun Boeing 777 für Langstrecken und zehn Bombardier-Jets der C-Serie für Kurz- und Mittelstrecken. Klühr kann nun mit weniger Flügen mehr Passagiere transportieren. In den ersten sechs Monaten des Jahres waren es erstmals mehr als acht Millionen Fluggäste, Tendenz steigend, denn bis Ende 2018 werden noch zwei weitere Boeing 777 sowie 20 Bombardier-Maschinen dazukommen. Die Kabinen der verbleibenden Airbusse A340 werden erneuert. Am Ende wird die Swiss eine der modernsten Flotten Europas besitzen. In Sachen Pünktlichkeit reicht es Klühr allerdings – noch – nicht für einen Superlativ. 78 Prozent der Flüge haben zwar weniger als eine Viertelstunde Verspätung, das ist besser als die 76 Prozent vor einem Jahr. Aber noch nicht gut genug für eine Premium-Airline. Klühr strebt nach «mindestens 80 Prozent».

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