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Stephan Widrig

Stephan Widrig

Zu Spitzenzeiten reisen täglich mehr als 100 000 Passagiere über den Flughafen Zürich, Gedränge und Wartezeiten an Pass- und Sicherheitskontrollen sind an solchen Tagen üblich. Stephan Widrig hat darum im September 2017 ein Pilotprojekt gestartet, um die Kapazität zu erhöhen: Passkontrolle mit Robotern statt Zöllnern. Maschinen überprüfen biometrische Pässe auf deren Echtheit und die Übereinstimmung von Pass und Mensch via Gesichtsscanner. Prozesse optimieren, Kosten senken ohne Abstriche bei der Qualität – Widrig strebt nach Premium. Dafür nimmt er viel Geld in die Hand. Allein die Erneuerung der Gepäcksortieranlage verschlingt 400 Millionen Franken. Die Investitionen sind mit einem Aufwärtstrend unterlegt, der Flughafen Zürich legt zahlenmässig Jahr für Jahr zu. Für 2017 prognostiziert Widrig eine Zunahme des Verkehrsaufkommens um vier Prozent, bei den Flugbewegungen allerdings um nur rund 1,5 Prozent. Die Kapazitäten im Flugverkehr stagnieren seit Jahren bei 68 Flugbewegungen pro Stunde, hier steckt Widrig im Korsett von Politik und Regulationen. Trotzdem läuft das Geschäft gut: 2016 hat Widrig erstmals die Milliardengrenze beim Umsatz geknackt. Rund 40 Prozent stammen aus dem Kommerz-, der grosse Rest aus dem Fluggeschäft. Die Swiss als wichtigster Kunde steuert da rund die Hälfte bei.

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