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Kreativdirektorin, Weitwanderin, Punksängerin. Dominique Magnusson zerlegt Klischees und lebt Anarchie und Akquise zugleich.
Dominique Magnusson im Engadin.
ZVGZwei Wochen wandern. Übernachten im Zelt. Alleine. Als Frau. Das ist nicht ohne und für viele ein Riesending. Für Dominique Magnusson, genannt Domi, sind zwei Wochen gerade so okay. «Das lohnt sich, doch, doch», sagt sie schmunzelnd. Unter Weitwandern versteht die 37-Jährige etwas ganz anderes. Fünf Monate und 4200 Kilometer auf dem Pacific Crest Trail in den USA zum Beispiel oder 3030 Kilometer in vier Monaten auf dem Te Araroa Trail in Neuseeland oder einfach mal Grönland durchqueren. Das ist Domis Welt.
Fünf Monate war sie auch bei ihrer ersten Fernwanderung unterwegs. Das sei schon blauäugig gewesen, meint sie. Aus dieser Naivität ist eine Leidenschaft erwachsen, und dieses Unbekümmerte hat sie zum Weitwandern gebracht. Auf einem Flug las sie einen Artikel darüber, und es war um das Pfadikind geschehen.
Mentale Auszeit, Monotonie, zauberhafte Orte und der Moment, bevor man einen Gipfel erreicht und weiss, dass eine atemberaubende Aussicht auf einen wartet: Das sei unbezahlbar und pures Adrenalin, sagt sie. «Dieser Augenblick fühlt sich immer wieder wie bei der ersten Wanderung an», beschreibt sie den Moment.
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