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Raiffeisen-Affäre 
Neue Vorwürfe gegen Pierin Vincenz

Pierin Vincenz
Pierin Vincenz: Bleibt weiterhin in Untersuchungshaft.Quelle: Keystone

Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz bleibt länger in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ist auf weitere Transaktionen rund um Aduno gestossen.

Veröffentlicht 17.05.2018

Die Raiffeisen-Affäre rund um den ehemaligen Chef Pierin Vincenz erhält Aufwind durch neue Vorwürfe: Die Zürcher Staatsanwaltschaft ist auf neue Transaktionen im Zusammenhang mit Akquisitionen der Aduno Holding gestossen, die strafrechtlich relevant seien, teilte die Oberstaatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Im Zusammenhang mit diesen neuen Vorwürfen hat die Staatsanwaltschaft für Pierin Vincenz und Beat Stocker eine Verlängerung der Untersuchungshaft beantragt, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Zudem haben die Behörden die Untersuchung auf zwei weitere Personen ausgedehnt, die sie nicht namentlich nennen. Dazu gibt es auch wieder Hausdurchsuchungen an Geschäftssitzen dieser beiden Personen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Gehilfenschaft zur ungetreuen Geschäftsbesorgung, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt. Nach einem Verhör seien sie aber auf freiem Fuss.

Vincenz und Stocker sitzen seit dem 27. März in U-Haft. Sie sollen bei den Firmenübernahmen von Aduno und der Investmentgesellschaft Investnet ein Doppelspiel gespielt und Geld in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Die beiden Banker streiten die Vorwürfe ab.

(tdr)

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