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Magdalena Martullo-Blocher

Magdalena Martullo-Blocher

An Selbstbewusstsein mangelt es der Tochter von SVP-Vordenker und Alt-Bundesrat Christoph Blocher nicht: Jüngst feuerte sie wilde Spekulationen um eine künftige Bundesratskandidatur an, als sie in der Sonntagspresse wissen liess, dass sie «im Notfall» bereitstünde: «Wenn die EU uns plötzlich unerwartet stark unter Druck setzen würde, würde ich das Amt wohl in Betracht ziehen.» Auch wenn SVP-Präsident Albert Rösti den Spekulationen umgehend die Luft rausliess und trocken bemerkte, er gehe nicht davon aus, dass es 2019 bei einem der beiden SVP-Bundesratssitzen eine Vakanz gebe, so war die Duftmarke doch gesetzt, und Magdalena Martullo-Blocher hatte einmal mehr angedeutet, wie unbescheiden ihr Ambitionslevel ist. Als Unternehmerin hat sie bereits Zeichen gesetzt: Die Ems-Chemie, die sie als Grossaktionärin und Chefin kontrolliert, ist seit Jahren hervorragend unterwegs. Zum Jahresende dürfte gar erstmals die Umsatzmarke von zwei Milliarden Franken übertroffen werden. Und dies trotz zuletzt eher garstigen Bedingungen, schwächelt das Wachstum in wichtigen Kernmärkten der globalen Autoindustrie, welche die Hauptkundschaft des Unternehmens bildet, doch empfindlich.
Die Börse honoriert das: Der Kurs der Ems-Aktie ist auch dieses Jahr deutlich nach oben geschossen, und Magdalena, die zusammen mit ihren Schwestern Miriam Baumann-Blocher (42) und Rahel Blocher (41) die Mehrheit am Unternehmen hält, ist erneut reicher geworden. Mit einem Gesamtvermögen von 11 bis 12 Milliarden Franken rangiert der Blocher-Clan in der aktuellen Reichstenliste der BILANZ gar erstmals in den Top Ten der Vermögendsten in der Schweiz.

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