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Jean-Christophe Babin

Jean-Christophe Babin

Schmuck ist derzeit in der Luxusindustrie die heisseste Ware – und dafür ist die Manufaktur Bulgari eine der allerersten Adressen. «Grosse Dynamik und starkes Wachstum» ortet Jean-Christophe Babin, seit inzwischen vier Jahren Chef der Luxusmarke, im Schmucksektor. Im Uhrenmarkt, den sie mit ihren auffälligen und unverwechselbaren Kreationen ebenso beschickt, wächst Babins Geschäft aber immerhin auch noch überdurchschnittlich. Babin führte zuvor die Uhrenmarke TAG Heuer, wechselte dann konzernintern zu Bulgari – beide Brands gehören dem Luxuskonzern LVMH – und entstaubte die Haute Horlogerie und Haute Joaillerie, wie sie Bulgari betreibt, ein wenig; inzwischen hängen neue Produkte beim Umsatz die Klassiker deutlich ab.
Zugleich aber sucht Bulgari heute wieder nach ihrer Vergangenheit: Schmuck wurde früher oft in Einzelstücken im Auftrag gefertigt, die Skizzen der Goldschmiede weggeworfen. «Heritage-Kuratorin» Lucia Boscaini darf, wie sie kürzlich enthüllte, im Firmenauftrag heute mehrere Millionen pro Jahr ausgeben, um Bulgari-Unikate, -Fotos oder eben -Skizzen für Babin aufzukaufen. Auch Zukunft schöpft gern aus der Vergangenheit.

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