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Francisco Fernandez

Francisco Fernandez

Gründer, VR-Präsident und CEO Avaloq

Die Schweiz gilt nicht als Softwareland. Einer der ganz wenigen Unternehmer des Landes, deren Programme weltweit eingesetzt werden, ist Francisco Fernandez. Die Bankensoftware seiner Firma Avaloq ist quasi Standard für jene kleineren bis mittelgrossen Geldhäuser, die sich Eigenentwicklungen nicht mehr leisten können oder wollen. 536 Millionen Franken Umsatz und einen Betriebsgewinn von 100 Millionen will der Sohn spanischer Einwanderer dieses Jahr damit erzielen.
Dabei ging Avaloq zuletzt durch turbulente Zeiten. Mit der Banca della Svizzera Italiana (BSI) verlor die Firma einen der wichtigsten Schweizer Kunden mit 80 Millionen Franken Umsatz. In Deutschland brach die BHF-Bank nach Pannen und Verzögerungen die Einführung der Software nach zwei Jahren Vorbereitung ab. Julius Bär gab Avaloq für die grosse Softwarerenovierung einen Korb. Dafür hat Fernandez ein anderes heisses Eisen im Feuer: die Umrüstung der 300 Schweizer Raiffeisenbanken auf sein System. Sie gilt als das derzeit anspruchsvollste IT-Projekt des Landes.
Um für weiteres Wachstum gerüstet zu sein, hat Fernandez im Juni die Private-Equity-Firma Warburg Pincus an Bord geholt. Sie hält nun 35 Prozent an Avaloq, Fernandez noch 28. «Dieser Aktionär eröffnet uns eine Palette an Möglichkeiten, die wir uns im Alleingang nur schwer hätten erarbeiten können», sagt Fernandez.

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