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Alfred Schindler

Familien Schindler, Bonnard

Alfred Niklaus Schindler, dem Patriarchen des gleichnamigen Aufzüge- und Fahr­trep­pen­herstellers aus dem Luzernischen, liegt die Wirtschaft wahrlich am Herzen. Mit einer sechsstelligen Summe trug sich der 67-Jährige fast ganz zuvorderst in die Donatorenliste für die neue Wirtschaftsfakultät der Luzerner Hochschule ein. Und während trotz «anspruchsvollem Marktumfeld», wie es aus dem Unternehmen heisst, Geschäftsvolumen und ­Gewinne weiter aufwärtssteigen und die Dividende zuletzt auf aktionärs- und damit familienfreundliche 2.70 Franken je Aktie geliftet wurde, schräubelt Schindler mit den neuen Digitalisierungspartnern General Electric in den USA und Huawei in China am Internet der «Elevators and Escalators», der Aufzüge und Fahrtreppen – ja, das gibts tatsächlich.

Sieben von zehn Liften verkauft Schindler inzwischen in Asien, täglich stehen eine Million Menschen in oder auf einem Schindler-Transportgerät. 57 000 Mitarbeiter in 100 Ländern beaufsichtigt Alfred N. Schindler inzwischen. Der Patron will 2017 das Präsidium abgeben. Aber natürlich kann er seinen Kontrollzwang weiterhin ausleben: Die ohnehin schon uneinnehmbare Familienfestung im Aktionariat wird immer weiter abgedichtet. Glatte 70 Prozent der Stimmrechte liegen inzwischen bei den Familien Schindler und Bonnard. Ein Investment, das gerade über die letzten Monate Früchte getragen hat; die Schindler-Papiere legten im Jahresvergleich kräftig zu.

 

(Stand: Dezember 2016)

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