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Alfred Schindler

Familien Schindler, Bonnard

Schindlers Lifte sind ein Quell der Freude, jedenfalls für die Aktionärsfamilien Schindler und Bonnard. Der Aktienkurs schraubt sich ähnlich unaufhaltsam in die Höhe wie die Aufzüge und Rolltreppen der Innerschweizer; allein in diesem Jahr legten die Namentitel gut ein Fünftel an Wert zu. Und über die letzten zwei Dekaden haben sich
die Preise verzehnfacht. Die Kursgewinne jedenfalls bescheren Patriarch Alfred Schindler genügend Munition, um die Beteiligung der Familie jedes Jahr um einige Basispunkte bei Kapitalanteil und Stimmrechten aufzustocken. Aktuell haben die Familien 71 Prozent der Stimmrechte eingezäunt.
Da konnte der 68-jährige Schindler nach 22 Jahren das Konzernpräsidium ohne Bedenken weitergeben.

An der Generalversammlung vom März dieses Jahres räumte er den Stuhl für seinen Nachfolger Silvio Napoli. Dieser hat sich im Konzern-Management zum Oberliftboy und letztlich Konzernchef der Gruppe hochgefahren und lief sich dann ein Jahr lang im Verwaltungsrat warm. Schindler selbst bleibt im Verwaltungsrat. An die Stelle von Napoli rückte als neuer CEO Thomas Oetterli nach. Beim Innerschweizer Konzern läuft es rund. Im ersten Semester dieses Geschäftsjahres schafften die 59 055 Mitarbeiter einen um 2,7 Prozent höheren Umsatz von 4,8 Milliarden Franken. Dagegen legte der Gewinn weit überdurchschnittlich um 12,6 Prozent zu. Die Analysten bescheinigen Schindler eine anhaltend positive Entwicklung.

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