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Rahel Blocher

Familie Blocher

Die Klaviatur der Beteiligungsverwaltung beherrscht Rahel Blocher (40) meisterlich. Wie sonst hätte die jüngste Tochter von Alt-Bundesrat Christoph Blocher (76) ihre drei Geschwister ausstechen können in der Mehrung ihres Erbes? Der Patriarch, parallel Patron der Schweizerischen Volkspartei (SVP), hatte als Pastorensohn christlich geteilt, als er 2003, frisch gewählt zum Bundesrat, seine Ems-Chemie den vier Sprösslingen zu je einem Viertel verkaufte.

13 Jahre später hocken die Töchter Magdalena Martullo-Blocher (47), Miriam Baumann (41) und Rahel Blocher sowie Sohn Markus Blocher (45) auf höchst unterschiedlichen Vermögenswerten. Gemehrt haben alle, überdurchschnittlich das Duo Magdalena und Rahel mit ihrer bei der Familienholding Emesta gebündelten Ems-Mehrheit. Allein darauf durften die Schwestern im Sommer knapp 200 Millionen Franken an Dividende vereinnahmen. 28 Millionen Franken kassierte Miriam Baumann, mit 8,9 Prozenten die Dritte im Ems-Aktionariat und Bäckerin im Basler Läckerli-Huus. Und die Ems-Aktien gewannen innert Jahresfrist ein Viertel an Wert.

Die Talsohle durchschritten hat nach verlustreichen Jahren Junior Markus Blocher. Der Chemiker hatte einst auf Trennung im Geschäftsleben gesetzt und aus Vaters Vorgarten im Tausch gegen Ems-Anteile die Majorität an der Spezialchemikalien-Fabrikation Dottikon ES im Aargau übernommen. Nun brummt endlich der Betrieb. Umsatz (plus 26 Prozent) und speziell der (verzehnfachte) Gewinn beglücken den Vater von sieben Kindern.

 

(Stand: Dezember 2016)

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