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Christoph Blocher und seine Gattin Silvia

Familie Blocher

Die Familie Blocher ist erstmals unter den Top Ten zu finden. Die um gleich vier Milliarden Franken höhere Einschätzung ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Clanchef Christoph Blocher (77) gegenüber BILANZ erstmals Einzelheiten der Erbübertragung offenlegte. Doch primär ist der frische Reichtum auf den Kunststoff- und Chemiekonzern Ems zurückzuführen: Die Aktien gewannen innert 52 Wochen ein Drittel an Wert.


Die Titel steigen seit langem. Als der Ems-Lenker und Mehrheitsaktionär Christoph Blocher vor 14 Jahren den Chefsessel und ein Viertel seiner Aktien – den Rest erhielten die anderen drei Kinder – an Magdalena Martullo-Blocher (48) weiterreichte, bewertete die Börse das Unternehmen mit 2,2 Milliarden Franken. Heute hat Ems den siebenfachen Wert. Blochers älteste Tochter versteht es, die Bündner Firma auf ertragsstarkem Expansionskurs zu halten. Die Ems-Chefin und ihre Schwester Rahel Blocher (41) halten je 30,4 Prozent der Aktien und sind reicher, als es ihr Vater je war. Die Dritte im Bunde, Miriam Baumann-Blocher (42), Oberbäckerin im Basler Läckerli Huus, kommt dank ihrem 8,9 Prozent schweren Paket ebenfalls auf ein Milliardenvermögen. Dazu kassieren die Blocher-Sisters enorme Dividenden, alleine für 2016 gegen 180 Millionen Franken.

In Sachen Vermögensbildung kommt Markus Blocher (46) gegen seine Schwestern nicht an. Der von ihm beherrschte Spezialchemieproduzent Dottikon ES kam jahrelang nicht auf Touren. Seit zwei Jahren läuft es rund, die Aktienkurse haben sich vervierfacht. Dennoch schafft es der Zweitälteste der Blocher-Geschwister nicht auf eine Milliarde. Familienoberhaupt Christoph Blocher baut derweil fleissig an seiner Mediengruppe.

 

(Stand: Dezember 2017)

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