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Dienstwagen 
Das ist der Tesla von Doris Leuthard

Diese Bild hat das UVEK getwittert. Der Vermerk: «100% elektrisch».  Twitter

Komfortabel, repräsentativ und sicher soll das Dienstfahrzeug der Bundesräte sein. Für unsere Regierung hiess das bisher: Ein Mercedes oder Audi muss es sein. Die Energieministerin sieht das anders.

Veröffentlicht 05.12.2014

Komfortabel, repräsentativ und sicher soll das Dienstfahrzeug der Bundesräte sein. Für unsere Regierung hiess das bisher: Ein Mercedes oder ein Audi muss es sein. Der neue Dienstwagen von Verkehrs-, Umwelt- und Energieministerin Doris Leuthard ist aber weder aus dem Hause Daimler noch VW. Sie fährt einen Amerikaner, einen Sportwagen mit Elektroantrieb, einen Tesla S85.

Leuthard hatte das Elektro-Luxusauto bereits letztes Jahr ausprobiert und zeigte sich begeistert. Und weil ein Bundesrat frei wählen darf, welches Auto er für repräsentative Zwecke nutzen möchte, steht jetzt tatsächlich ein Tesla in Bern.

Erste Ministerin mit Elektroauto

Ein Preislimit für die Staatskarosse gibt es beim Bundesrat nicht. Leuthards Objekt der Begierde, der Tesla Model S, wird im Katalog mit Neupreisen zwischen 83'000 und 147'000 Franken aufgeführt.

Leuthard ist die erste Ministerin mit dem Luxus-Elektrowagen. Die prominentesten Tesla-Fahrer im Inland sind bislang Medienpionier Roger Schawinski und BDP-Nationalrat Hans Grunder, von dessen Wagen auch FDP-Präsident Philipp Müller – ein ehemaliger Rennfahrer – schwärmt.

 

 

 

 

Steigende Zahl

Im letzten Jahr hat Tesla weltweit 22'477 Autos des Modells Tesla S produziert und an Kunden ausgeliefert. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum hat der Hersteller Audi 39'717 A8-Modelle, Porsche 24'789 Porsche Panamera und VW 5'812 Phaeton produziert. Beachtenswert ist, dass Tesla im Gegensatz zum Phaeton und Audi A8 ein Neuling am Markt ist. «Fast über Nacht konnte Tesla weltweit eine Marke im Oberklasse-Segmet etablieren», sagt Studienleiter  Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. «Das gab es bisher in der Autowelt nicht.»

Imposant sind die Zahlen von Tesla in den USA. Im wichtigsten Pemiummarkt der Welt ist der Konzern aus dem Silicon Valley Marktführer. 2013 verkaufte 16'150 Stück seines Models S. Mercedes hingegen nur nur 13'303 Modelle seiner S-Klasse, BMW 10'932 des Typs BMW 7er. Abgefallen sind Audi mit 6300 A8-Wagen und Porsche mit 5'421 verkauften Panamera-Karossen.

(ise/dbe/ccr)
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Formschöner Blickfang: Der Tesla Model S

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Der Tesla vor der Kulisse des Rheinfalls in Neuhausen. Industriegeschichte mit den Gebäuden der einstigen SIG und dem modernen Elektroauto. Das Ganze verbunden mit Wasserkraft, die wiederum den Tesla antreibt. Das Auto hat der Fotograf Patrick Stoll exklusiv für bilanz.ch in Szene gesetzt.