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UBS-Chef Sergio Ermotti könnte bald Präsident werden. Colm Kelleher sprach sich für den 65-jährigen Tessiner aus, doch zuerst muss Ermotti die CS-Integration bis Ende 2026 abschliessen.
Sergio Ermottis Aktienpaket übersteigt bereits 100 Millionen.
keystone-sda.chWerbung
Es ist ein Angebot, das der Bankchef kaum ablehnen dürfte: Er würde es «sehr begrüssen, wenn Sergio der nächste Präsident würde», sagte UBS-Präsident Colm Kelleher Ende September beim BILANZ Business Talk über seinen CEO Sergio Ermotti. Für den 65-jährigen Tessiner wäre das Präsidium bei seiner Herzensbank die Krönung seiner Karriere. Doch erst muss er die CS-Integration abschliessen. Zielmarke: Ende 2026. Bislang liegt Sergio Ermotti vor dem Zeitplan, auch die besonders heikle Migration der heimischen CS-Kunden auf die UBS-Plattform ist reibungslos angelaufen. Doch der Streit um die Eigenkapitalforderungen mit dem Bund lastet auf der Erfolgsgeschichte. Ermotti würde laut Kelleher auch eine Abkühlungsphase von ein bis zwei Jahren benötigen, bevor er das Präsidentenamt übernehmen könnte. Sein UBS-Aktienpaket schwillt derweil an: Die 100-Millionen-Marke ist aktuell überschritten.
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