Abo

Widmers Baustellen

Wo die Herrin der ­Finanzen wirkt.

Werbung

«Too big to fail»: Abgestützt auf eine Expertengruppe, ­lancierte Widmer-Schlumpf eine Gesetzesvorlage zur Risikoverminderung systemrelevanter Grossbanken. Im Eiltempo paukte sie die strengen Eigenkapitalanforderungen und ­Normen diesen Sommer durch die Räte.

US-Steuerabkommen: Unter Widmer-Schlumpf sind Name und Adresse für ein Amtshilfe­gesuch nicht mehr zwingend Voraussetzung. Heute reicht eine hinreichende Identifi­kation. Sie machte den USA klar: Notrecht kommt im Fall der CS nicht mehr in Frage.

Heiratsstrafe: Die CVP ­lancierte eine Initiative zur ­Abschaffung der steuerlichen ­Heiratsstrafe. Im Oktober sprang Widmer-Schlumpf auf den Zug auf.

Aktienrechtsrevision: Im Kern dreht sich die Debatte um die 2008 von Thomas Minder eingereichte Abzocker-Initiative. Die Situation ist verworren, Widmer-Schlumpf hat das Interesse daran verloren. Bis zum 26. Juni 2013 muss die Vorlage vors Volk.

Bundesamt für Migration: Nach dem Abgang von Justizminister Christoph Blocher baute sie das Krisenamt um. Leute kamen und gingen, die Stimmung ist noch heute schlecht. Simonetta Sommaruga darf aufräumen.

Personal: Als Finanzministerin ist Widmer-Schlumpf oberste Personalchefin des Bundes. Trotz den Wirren im Migrationsamt: Im Gegensatz zu Vorgänger Merz kann sie es gut mit den Personalverbänden, nimmt sich Zeit und kennt die Materie.

Partner-Inhalte

Werbung