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Ob zum Kauf oder zur Miete: Luxus in den Bergen ist wieder gefragt

Das Angebot war gross, die Preise tief. Doch in vielen Ferienorten hat der Markt gedreht: Vor allem im obersten Segment ziehen die Preise an.

Fredy Hämmerli

Gstaad Chalet mit sieben Zimmern und grossem Garten, 12,9 Mio. Fr. Angebot: www.barnes-suisse.com.

Gstaad: Chalet mit sieben Zimmern und grossem Garten, 12,9 Mio. Franken. Angebot: www.barnes-suisse.com

ZVG

Stellen Sie sich ein grosszügiges Chalet in Gstaad vor: viel helles Holz, edle Materialien im Innern, ausladende Balkone, sieben Zimmer, fünf Bäder, ein grosser Garten, Schwimmbad, Spa – und dazu eine Garage, die sogar Platz für die Oldtimersammlung bietet. Genau so sieht das Chalet Amanda aus, das der Genfer Luxusmakler Barnes International derzeit im Angebot hat. Es liegt unmittelbar neben See und Skipiste, und der Bahnhof ist nicht weit. Der Preis: 12,9 Millionen Franken. Dafür gibts in Gstaad 550 Quadratmeter Wohnfläche und ein Grundstück von 3200 Quadratmetern.

Das Chalet mag zwar alle Klischees bedienen, doch genau so hat es nicht nur verstorbenen Gstaadern wie Roger Moore, Johnny Hallyday oder Gunter Sachs gefallen, so mögen es auch lebende Legenden wie Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, der griechische Milliardärsspross und ehemalige Tennisprofi Taki Theodoracopulos oder neuerdings die amerikanischen Pharmabarone Jacqueline und Mortimer Sackler (Purdue). 

Die Nachfrage im «Hollywood des Berner Oberlands» ist gross: «Wir erleben in Gstaad, aber auch in vielen andern Top-Destinationen der Schweiz ein eigentliches Revival», weiss Frank Casanova, CEO von Barnes Suisse. Gefragt seien Luxusimmobilien nicht nur bei ausländischen Interessenten, sondern zunehmend auch bei wohlhabenden Schweizern, die in Zeiten von Corona die Schönheit und die Sicherheit des eigenen Landes wieder schätzen lernen.

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