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Versteigerung

James-Bond-Fan ersteigert «Spectre»-Auto

3,4 Millionen Schweizer Franken hat ein James-Bond-Fan im Auktionshaus Christie's geboten, nun darf er einen Aston Martin aus «Spectre» sein Eigen nennen. Fahren darf er den Wagen aber nicht.

Auch im neuesten James-Bond-Abenteuer «Spectre» wird 007 wieder von Bösewichten in schnellen Autos gejagt. Ein Überblick über die Autos der Hauptfiguren:
Das sind die Autos im James-Bond-Film «Spectre»:  Der Held selbst ist standesgemäss in einem Aston Martin unterwegs, einem Aston Martin DB10. KeithJustKeith/Wikimedia/CC
In einem Defender mit monströsen Stollenreifen, einem hochgesetzten Fahrwerk und mehr als 180 PS jagen die Schurken Bond hinterher.
Auch ein Range Rover Sport SVR spielt im neuesten Bond-Film mit, wirkt aber im Vergleich zum Defender trotz seiner 550 PS und den Dachscheinwerfern als Bösewicht-Auto eher smart.
Doch der Hauptdarsteller unter den Schurkenautos ist der Jaguar C-X75 (5,0-Liter-V8). Bösewicht Franz Oberhauser, gespielt von Christoph Waltz, darf James Bond in diesem Hybrid Supersportwagen durch die Strassen von Rom jagen. Bilder: Keystone
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Ein silberner Aston Martin aus dem James-Bond-Thriller «Spectre» hat bei einer Auktion umgerechnet 3,4 Millionen Schweizer Franken eingebracht. Er sei Fan von Agent 007, sagte der Käufer im Londoner Auktionshaus Christie's am Donnerstag.
«Aber ich bin auch Autoliebhaber und habe ein paar Aston Martin», erklärte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa), nachdem er den Zuschlag erhalten hatte. Seinen Namen wollte der Käufer nicht nennen. Die Auktion von zehn Bond-Andenken aus dem jüngsten Film der Reihe kam «Ärzte ohne Grenzen» und anderen Hilfsorganisationen zugute, insgesamt kamen rund 3,9 Millionen Franken zusammen. Online werden bis zum Dienstag weitere 14 Andenken versteigert.

Nicht für den Strassenverkehr zugelassen

Bond-mässigen Fahrspass auf der Autobahn darf der jetzige Besitzer mit seinem neuen Gefährt aber nicht haben. Die DB10 baute Aston Martin nämlich nicht für öffentliche Strassen, sie sind für den normalen Verkehr weder auf Sicherheit geprüft noch zugelassen.
Der Wagen sei nur für ausgebildete Fahrer und «spezifischen Gebrauch« in kontrollierter Umgebung gedacht, lautete die Warnung im Auktionskatalog. Der DB10 ist eines von zehn Modellen, das für den Film gebaut wurde. Acht davon gingen nach Angaben der Produktionsfirma bei den Dreharbeiten kaputt.

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(sda/me)

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