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Gesundheitskosten: Und wieder eine Milliarde mehr

In der obligatorischen Krankenversicherung sind die Kosten um über sechs Prozent gestiegen. Willkommen zur nächsten Prämienrunde!

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  • Für Medikamente gab die Helsana 12 Prozent mehr aus. Bei der CSS stiegen die Ausgaben für von Ärzten abgegebene Pillen um 12 Prozent. Bei den Apotheken ist ein Plus von 15 Prozent zu verzeichnen. Total dürften sich die Ausgaben für von Ärzten und Apotheken verkaufte Medikamente von 2,9 auf über 3,2 Milliarden Franken erhöhen.
  • Stabilisiert haben sich Kosten für stationäre Behandlungen im Spital, die rund 3,6 Milliarden ausmachen: Während sie bei der Helsana um weniger als ein Prozent anstiegen, nahmen sie bei der CSS um ein Prozent ab. Aber die Ausgaben für ambulante Behandlungen schossen bei der CSS um 13, bei der Helsana gar um 16 Prozent in die Höhe. Total stiegen sie um rund 200 Millionen auf gegen 1,75 Milliarden. Dank dieser Verlagerung entlasten sich die Kantone auf dem Buckel der Prämienzahler. Im Gegensatz zu stationären müssen sie bei ambulanten Behandlungen keinen Kostenanteil übernehmen.


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