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Gastronomie

Endlich wieder eine Frau

Spitzenköchinnen sind rar, in der Schweiz ebenso wie im Ausland. Umso erfreulicher, dass es mit Bernadette Lisibach (39) wieder eine Frau in die Top-Liga der besten hiesigen Gastronomen geschafft hat.

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Die Bauerntochter aus dem luzernischen Hellbühl verwöhnt die Gäste der «Neuen Blumenau» in Lömmenschwil SG und hat mit ihrer Meisterschaft am Herd auch die strenge Aufnahmekommission von Les Grandes Tables de Suisse überzeugt. Lisibach gehört damit neu zu den 49 exklusiven Mitgliedern der von André Jaeger («Fischerzunft», Schaffhausen) präsidierten Vereinigung, die sich durch die gemeinsamen Werte Kreativität, Exzellenz und Tradition auszeichnet.

Auch Lisibach, die vor ihrer Station in der «Blumenau» elf Jahre als Sous-Chefin in der «Chesa Pirani» in La Punt die Stellvertreterin von Daniel Bumann war und dort erstmals mit Gault-Millau-Punkten und Michelin-Sternen flirtete, hat sich einer authentischen Küche, einem hohen Qualitätsanspruch und einem ausgeprägten Gespür für Gastlichkeit verschrieben.

Die Chefin macht dies ohne Firlefanz, dafür mit Bodenständigkeit und klassischer Kochkunst. Und hin und wieder mit einem Blick zurück; so etwa erinnert ihre «Chässuppe» an die glückliche Kindheit zusammen mit ihren fünf Geschwistern und einer Mutter, die als Bäuerin wusste, dass zu einem guten Zmorge halt auch Rösti und der Sonntags-Zopf gehören. Zusammen mit Lisibach wurden für 2014 Markus Gass («Adler», Hurden) und Andy Zaugg («Zum alten Stephan», Solothurn) in die Les Grandes Tables de Suisse aufgenommen. (mk)

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Der Gastroführer kann unter www.grandestables.ch oder per Fax (021 642 70 79) bestellt werden.

 

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