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Machtnetz

Das Machtnetz von Regula Rytz

Der massive Zuwachs katapultiert die Grünen in die Liga der Bundesratsparteien. Nun will die Präsidentin den Sitz von Bundesrat Cassis angreifen.

Florence Vuichard

Florence Vuichard

Regula Rytz, Präsidentin der Grünen. Wahlen 2019. (Bild: Christoph Ruckstuhl / NZZ)

Regula Rytz: Die Grünen-Präsidentin will eine Vertretung im Bundesrat.

NZZ-Photograhen-Team

Damit hatte niemand gerechnet, selbst Parteipräsidentin Regula Rytz (57) nicht: Die Auguren sprachen von einem Plus von drei, letztlich konnten die Grünen bei den nationalen Wahlen über sechs Prozentpunkte zulegen. Damit haben sie die CVP überholt.

Es war eine Klimawahl, eine Frauenwahl, eine Wahl für progressivere Kräfte und vor allem eine Ohrfeige für die drei grössten Parteien SVP, SP und FDP. Und eine Wahl mit Folgen für die Regierung: «Der Bundesrat, wie er heute zusammengesetzt ist, passt nicht mehr», sagt Rytz.

In der Tat liegen SP, FDP, CVP und die Grünen wahl- und mandatemässig so nahe beieinander, dass ihre Ungleichbehandlung bei der Regierungsbeteiligung nur noch schwer erklärbar ist.

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