Diese Oligarchen verlieren wegen Putin Milliarden
Unter der Machtpolitik von Präsident Wladimir Putin leidet in Russland nicht nur die Wirtschaft. Auch die Reichsten des Landes verlieren Milliarden. Die grössten Putin-Verlierer.

Ausserdem bleibt dem Grossaktionär von Sulzer und OC Oerlikon ein Vermögen von fast 15 Milliarden Dollar. Er bleibt zweitreichster Russe.

Ausserdem bleibt dem Grossaktionär von Sulzer und OC Oerlikon ein Vermögen von fast 15 Milliarden Dollar. Er bleibt zweitreichster Russe.
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Michail Prochorow verlor eine halbe Milliarde Dollar. 2009 galt er als reichster Russe. Heute ist er mit einem Vermögen von 12.3 Milliarden Dollar nicht einmal mehr in den Top 3. Sein Abstieg ist auch ein politischer: Ein Moskauer Schmuddelblatt berichtete im Sommer über angebliche Sexskandale des Ex-Präsidentschaftskandidaten.

Michail Prochorow verlor eine halbe Milliarde Dollar. 2009 galt er als reichster Russe. Heute ist er mit einem Vermögen von 12.3 Milliarden Dollar nicht einmal mehr in den Top 3. Sein Abstieg ist auch ein politischer: Ein Moskauer Schmuddelblatt berichtete im Sommer über angebliche Sexskandale des Ex-Präsidentschaftskandidaten.

Prochorow darf sich aber über sportliche Erfolge freuen. Sein Basketball-Team, die «Brooklyn Nets», gehört zu den Top-Mannschaften der NBA.

Prochorow darf sich aber über sportliche Erfolge freuen. Sein Basketball-Team, die «Brooklyn Nets», gehört zu den Top-Mannschaften der NBA.

Noch schlechter hat es Roman Abramowitsch erwischt: Obschon ihn das deutsche Magazin «Stern» einst als «wichtigsten Oligarchen im System Putin» und als «Kassenwart des Kremls» bezeichnete, verlor er rund 650 Millionen Dollar.

Noch schlechter hat es Roman Abramowitsch erwischt: Obschon ihn das deutsche Magazin «Stern» einst als «wichtigsten Oligarchen im System Putin» und als «Kassenwart des Kremls» bezeichnete, verlor er rund 650 Millionen Dollar.

Mit einem Vermögen von 13.7 Milliarden Dollar bleibt er aber der drittreichste Russe hinter Vekselberg und Usmanov. Abramowitsch ist dick im Nickelgeschäft. Man kennt ihn aber besser als Inhaber vom britischen Fussballklub Chelsea F.C.

Mit einem Vermögen von 13.7 Milliarden Dollar bleibt er aber der drittreichste Russe hinter Vekselberg und Usmanov. Abramowitsch ist dick im Nickelgeschäft. Man kennt ihn aber besser als Inhaber vom britischen Fussballklub Chelsea F.C.

Platz fünf der grössten Verlierer geht an Gennadi Timtschenko, der sogar persönlich auf der US-Sanktionsliste steht. 4.2 Milliarden hoch ist der Vermögensverlust des Russen, der auch einen finnischen Pass besitzt und im Kanton Genf wohnhaft ist. Timtschenko ist einer der Gründer des in der Schweiz domizilierten Rohwarenhändlers Gunvor und war bis vor kurzem noch Miteigentümer.

Platz fünf der grössten Verlierer geht an Gennadi Timtschenko, der sogar persönlich auf der US-Sanktionsliste steht. 4.2 Milliarden hoch ist der Vermögensverlust des Russen, der auch einen finnischen Pass besitzt und im Kanton Genf wohnhaft ist. Timtschenko ist einer der Gründer des in der Schweiz domizilierten Rohwarenhändlers Gunvor und war bis vor kurzem noch Miteigentümer.

Wladimir Lissin verliert zwar 4.6 Milliarden, bleibt aber der reichste Stahlbaron Russlands. Sein Vermögen: 9.9 Milliarden Dollar. Lissin startete seine Karriere einst in einer sibirischen Kohlemine. Anfang der 90er-Jahre, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, witterte er seine grosse Chance und kaufte sich in das Stahlunternehmen Novolipetsk ein, das er seit 1998 führt. Er ist ein Waffennarr und präsidiert den Russischen Schiessverein.

Wladimir Lissin verliert zwar 4.6 Milliarden, bleibt aber der reichste Stahlbaron Russlands. Sein Vermögen: 9.9 Milliarden Dollar. Lissin startete seine Karriere einst in einer sibirischen Kohlemine. Anfang der 90er-Jahre, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, witterte er seine grosse Chance und kaufte sich in das Stahlunternehmen Novolipetsk ein, das er seit 1998 führt. Er ist ein Waffennarr und präsidiert den Russischen Schiessverein.
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Alischer Usmanow beklagt den drittgrössten Verlust: 4.8 Milliarden Dollar. Das dürfte icn nicht weiter schmerzen. Als Eigentümer der Investmentholding USM kontrolliert er den grössten russischen Eisenerzproduzenten Metalloinvest und das Verlagshaus Kommersant. Mit einem Vermögen von 15.4 Milliarden ist er der reichste Russe – und auf Platz 54 weltweit.

Alischer Usmanow beklagt den drittgrössten Verlust: 4.8 Milliarden Dollar. Das dürfte icn nicht weiter schmerzen. Als Eigentümer der Investmentholding USM kontrolliert er den grössten russischen Eisenerzproduzenten Metalloinvest und das Verlagshaus Kommersant. Mit einem Vermögen von 15.4 Milliarden ist er der reichste Russe – und auf Platz 54 weltweit.

Platz zwei der Putin-Verlierer: Andrei Melnitschenko. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gründete der heute 42-jährige Wechselstuben und machte später mit seiner daraus entstandenen MDM Bank in der Rubelkrise 1998 sein erstes Vermögen. Die jetztige Krise stibitzt ihm 4.9 Milliarden Dollar.

Platz zwei der Putin-Verlierer: Andrei Melnitschenko. Nach dem Zerfall der Sowjetunion gründete der heute 42-jährige Wechselstuben und machte später mit seiner daraus entstandenen MDM Bank in der Rubelkrise 1998 sein erstes Vermögen. Die jetztige Krise stibitzt ihm 4.9 Milliarden Dollar.

Gold für den grössten Verlust bekommt Leonid Michelson. Um fünf Milliarden ist der Oligarch erleichtert worden. Dem Chef und Grossaktionär des zweitgrössten russischen Gaskonzerns Novatek bleiben nur noch schlappe 12.2 Milliarden Dollar. Bilder: Bloomberg/Keystone/Wikipedia Datenstand: 12. November 2014 Quelle: Bloomberg

Gold für den grössten Verlust bekommt Leonid Michelson. Um fünf Milliarden ist der Oligarch erleichtert worden. Dem Chef und Grossaktionär des zweitgrössten russischen Gaskonzerns Novatek bleiben nur noch schlappe 12.2 Milliarden Dollar. Bilder: Bloomberg/Keystone/Wikipedia Datenstand: 12. November 2014 Quelle: Bloomberg
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