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Stilexperte: Diese Uhren sollte kein Mann tragen

Stilexperte: Diese Uhren sollte kein Mann tragen
Jeroen van Rooijen: Für ihn ist eine Rolex fast ein «Basic». Keystone

Jeroen van Rooijen ist für GQ der «bestangezogene Mann der Schweiz». Der Modeexperte erklärt, welche Uhren am Handgelenk Gefühl für Stil belegen - und welche Modelle gar nicht gehen.

Von Nathalie Gaulhiac («BUSINESS INSIDER DEUTSCHLAND»)
Aktualisiert vor 8 Minuten

Viele Experten raten Männern, sich bei Accessoires und Schmuck extrem zurückzuhalten. Ohrringe, Kettchen und Ringe — als das sind Dinge, an denen sich nur modesichere Herren austoben sollten. Das zeitlose Männeraccessoire, das immer angesagt sein wird, ist und bleibt hingegen die Uhr.

Wir haben mit dem Stilexperten und «bestangezogenen Mann der Schweiz 2016˚ Jeroen van Rooijen gesprochen und ihn gefragt, welche Uhren er empfehlen — und von welchen Uhren er dringend abraten würde.

«Das ist Kinderspielzeug»

«Sie sollte nicht zu modisch, mechanisch und von einer nicht allzu peinlichen Marke mit einer guten Heritage sein», erklärt van Rooijen. «Modemarken qualifizieren sich nicht.» Auch sei die Zeit der ganz grossen und grellen Uhren vorbei. «Sportive Klassik oder noble Diskretion machen sich besser.»

Dabei müsse man auch nicht zwingend zu den teuersten Marken greifen. «Ich finde, dass es von Marken wie Tissot, Certina, Rado, Victorinox oder Oris auch Uhren unter 1000 Euro gibt, die sehr modern und vernünftig aussehen.»

Unter 300 Euro habe er allerdings noch keine «passablen, länger tragbaren Herrenuhren» gesehen. Davon sollten erwachsene Männer die Finger lassen. «Das ist Kinderspielzeug.»

Gipfel der Stillosigkeit

Der Spruch «Je grösser, desto besser» hat auch in der Uhren-Welt keine Gültigkeit. «Sehr grosse Uhren, die breiter und dicker sind als das Smartphone, sind extrem vorbei.» Auch eine Jogging-Uhr sollte man laut van Rooijen nicht in Kombination mit einem Anzug tragen.

Ausserdem solltet ihr die Finger von gefälschten Luxusuhren lassen, insbesondere auf der Arbeit. «Sie sind der Gipfel der Stil- und Respektlosigkeit. Mit Menschen, die solche Sachen tragen und damit kriminelle Banden unterstützen, will man keine Geschäfte machen.»

Regeln, zu welchem Outfit man welche Uhr tragen sollte, gebe es aber kaum. «Zum Smoking keine Sportuhr. Zum Anzug keine Fitnessuhr. That’s it.»

Eine Rolex ist «der Massenartikel unter den Luxuswaren»

In einem Blogbeitrag schrieb van Rooijen, dass man Rolex tragen könne und solle. Das liegt nicht etwa daran, dass eine Rolex ein Statussymbol ist — die Uhr sei vielmehr «der Massenartikel unter den Luxuswaren». «Ich finde eine Rolex eigentlich nicht besonders luxuriös, sondern fast schon basic.»

«Es ist eine Art ‚Werkzeug‘, also ein solider Apparat mit einem vernünftigen Preis und guter Wertstabilität. Ausser sie ist mit Diamanten dekoriert, das finde ich irgendwie pervers und unpassend.»

Eine gute Alternative sei die Longines Hydro Conquest, die einer Rolex sehr ähnelt. Die gibt es auch für unter 1000 Euro. «Die Oris Aquis ist auch maskulin und zeitlos schön. Die Inox von Victorinox hat sogar fast das Zeug zum Klassiker.» Angesagt sei derzeit klasslische Sportlichkeit, wie zum Beispiel bei den Tudor-Uhren. Dekorierte Statement-Watches im Stil von Hublot seien jedoch ausgereizt.

Dieser Artikel ist zuerst auf dem «Business Insider Deutschland» erschienen unter dem Titel «Stilexperte erklärt, welche Uhren ein gut angezogener Mann niemals tragen würde».

 

 

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