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Presse

So beurteilt das Ausland den Wahlausgang

Die Abstimmungen in der Schweiz hat das Ausland mit grossem Interesse verfolgt. Doch nicht alle Nachbarn sind glücklich mit dem Wahlausgang.

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Nach dem dreifachen Nein: Die Gold-Initiative ist im Fokus der Berichterstattung des britischen «Telegraph». Die SNB habe nun wieder Luft zum Atmen, schreibt die Zeitung. Viel Luft habe sie aber nicht: Wenn Draghi Ernst macht mit der lockeren Geldpolitik im Euro-Raum, müsste sie sich bald wieder ins Zeug legen, um die Untergrenze zu halten. Wenigstens müsse sie jetzt aber kein Gold zukaufen, um die Grenze zu verteidigen.RMS
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Nach dem dreifachen Nein: Die Gold-Initiative ist im Fokus der Berichterstattung des britischen «Telegraph». Die SNB habe nun wieder Luft zum Atmen, schreibt die Zeitung. Viel Luft habe sie aber nicht: Wenn Draghi Ernst macht mit der lockeren Geldpolitik im Euro-Raum, müsste sie sich bald wieder ins Zeug legen, um die Untergrenze zu halten. Wenigstens müsse sie jetzt aber kein Gold zukaufen, um die Grenze zu verteidigen.RMS

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Auch der einflussreiche Finanz- und Newsblog «Zero Hedge» kümmert sich nicht um Zuwanderung oder Steuern. Die Gold-Initiative lässt sein Herz höher schlagen. Und nach dem Nein schreibt er, was bisher noch kaum erwähnt wurde: Paradoxerweise könnte das Gold-Nein den Franken stärken und damit die SNB (wieder) zur Intervention zwingen.RMS
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Auch der einflussreiche Finanz- und Newsblog «Zero Hedge» kümmert sich nicht um Zuwanderung oder Steuern. Die Gold-Initiative lässt sein Herz höher schlagen. Und nach dem Nein schreibt er, was bisher noch kaum erwähnt wurde: Paradoxerweise könnte das Gold-Nein den Franken stärken und damit die SNB (wieder) zur Intervention zwingen.RMS
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Der «Business Insider», der im Vorfeld der Abstimmung die Gold-Initiative genüsslich zerpflückte und als verrückt brandmarkte, widmet sich ebenfalls dem abgeschmetterten Begehren aus SVP-Kreisen. Das Nein bringe wohl Erleichterung für die SNB. Und auch für die EZB.RMS
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Der «Business Insider», der im Vorfeld der Abstimmung die Gold-Initiative genüsslich zerpflückte und als verrückt brandmarkte, widmet sich ebenfalls dem abgeschmetterten Begehren aus SVP-Kreisen. Das Nein bringe wohl Erleichterung für die SNB. Und auch für die EZB.RMS
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In den USA hat die Gold-Initiative ohnehin hohe Wellen geschlagen, nachdem der republikanische Senator Ron Paul seine Sympathie für das Anliegen bekundete. Zuletzt war die amerikanische Berichterstattung aber doch eher nüchtern und orientierte sich an den Texten, die aus den Nachrichtenagenturen aufbereitet wurden.RMS
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In den USA hat die Gold-Initiative ohnehin hohe Wellen geschlagen, nachdem der republikanische Senator Ron Paul seine Sympathie für das Anliegen bekundete. Zuletzt war die amerikanische Berichterstattung aber doch eher nüchtern und orientierte sich an den Texten, die aus den Nachrichtenagenturen aufbereitet wurden.RMS

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Unser Nachbar im Westen widmet sich nicht primär der Ecopop-Initiative, sondern schiesst sich auf das Steuerthema ein. «La Suisse garde ses forfaits fiscaux», stänkert die Zeitung «Le Monde». Im Klartext: Die Schweiz behält ihre Steuervorteile.RMS
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Unser Nachbar im Westen widmet sich nicht primär der Ecopop-Initiative, sondern schiesst sich auf das Steuerthema ein. «La Suisse garde ses forfaits fiscaux», stänkert die Zeitung «Le Monde». Im Klartext: Die Schweiz behält ihre Steuervorteile.RMS
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Das deutsche Blatt «Die Welt» widmet sich intensiv dem Schweizer Wahlgeschehen. Es überschüttet die Schweiz mit Lob, spricht aber auch Unangenehmes an: Nach dem Nein zur Ecopop-Initiative werde in der Politik und in den Top-Etagen der Firmen aufgeatmet. Doch es bleibe ein ungutes Gefühl zurück. Ein Weitermachen wie bisher dürfte schwierig werden.RMS
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Das deutsche Blatt «Die Welt» widmet sich intensiv dem Schweizer Wahlgeschehen. Es überschüttet die Schweiz mit Lob, spricht aber auch Unangenehmes an: Nach dem Nein zur Ecopop-Initiative werde in der Politik und in den Top-Etagen der Firmen aufgeatmet. Doch es bleibe ein ungutes Gefühl zurück. Ein Weitermachen wie bisher dürfte schwierig werden.RMS
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Einfacher gibt sich der deutsche Boulevardtitel «Bild». Neun Sätze genügen dem Blatt, um den Wahlsonntag zusammzufassen. Von einem Fokus kann man da kaum sprechen. Es gibt ihn aber: Fünf Sätze sind der Ecopop-Initiative gewidmet, zwei der Zuwanderungsinitiative vom Februar.RMS
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Einfacher gibt sich der deutsche Boulevardtitel «Bild». Neun Sätze genügen dem Blatt, um den Wahlsonntag zusammzufassen. Von einem Fokus kann man da kaum sprechen. Es gibt ihn aber: Fünf Sätze sind der Ecopop-Initiative gewidmet, zwei der Zuwanderungsinitiative vom Februar.RMS

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Die spanische Zeitung «El Mundo» berichtet mit einem Korrespondentenbeitrag gross über den Urnengang. Neben dem konkreten Resultat wird nochmals erklärt, was Ecopop wollte. Besonders auch die Massnahme zur Geburtenkontrolle in armen Ländern wird herausgestrichen.RMS
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Die spanische Zeitung «El Mundo» berichtet mit einem Korrespondentenbeitrag gross über den Urnengang. Neben dem konkreten Resultat wird nochmals erklärt, was Ecopop wollte. Besonders auch die Massnahme zur Geburtenkontrolle in armen Ländern wird herausgestrichen.RMS
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Die spanische Gratiszeitung «20 Minutos» berichtet ebenfalls ausführlich über die Abstimmung. Während sie neutral bleibt, weisen die Leser in ihren Kommentaren darauf hin, dass das Anliegen durchaus berechtigt sei und zeigten Sympathien für Ecopop. «Es gibt weise Leute, die ihr Volk zu beschützen wissen - auch entgegen der Kritik aus dem Ausland» schreibt etwa einer.RMS
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Die spanische Gratiszeitung «20 Minutos» berichtet ebenfalls ausführlich über die Abstimmung. Während sie neutral bleibt, weisen die Leser in ihren Kommentaren darauf hin, dass das Anliegen durchaus berechtigt sei und zeigten Sympathien für Ecopop. «Es gibt weise Leute, die ihr Volk zu beschützen wissen - auch entgegen der Kritik aus dem Ausland» schreibt etwa einer.RMS
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Auch im Arabischen Raum hat man den nüchternen Nachrichtenansatz gewählt. Nicht unerwähnt bleibt aber der 9. Februar: «Al Jazeera» verweist in seiner Berichterstattung auf das Ergebnis der Zuwanderungsinitiative. Damals wurde der Schweiz vorgeworfen, die Einwanderer auszuquetschen.RMS
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Auch im Arabischen Raum hat man den nüchternen Nachrichtenansatz gewählt. Nicht unerwähnt bleibt aber der 9. Februar: «Al Jazeera» verweist in seiner Berichterstattung auf das Ergebnis der Zuwanderungsinitiative. Damals wurde der Schweiz vorgeworfen, die Einwanderer auszuquetschen.RMS

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Auch die russische Iswestja berichtet über die Resultate. In der kurzen und nüchternen Nachrichtenmeldung steht das Nein zur Ecopop im Zentrum. MedienRMS
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Auch die russische Iswestja berichtet über die Resultate. In der kurzen und nüchternen Nachrichtenmeldung steht das Nein zur Ecopop im Zentrum. MedienRMS

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