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Kostenvergleich zwischen einer Miet- und einer Eigentumswohnung.
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Nie lagen die Hypothekarzinsen so tief wie heute, die Mieten gleichzeitig aber so hoch. Was also tun: kaufen oder mieten? Der Käufer fährt in der Regel besser als der Mieter.
Durchschnittlich bis zu 50 Prozent günstiger soll der Kauf gegenüber der Miete sein, heisst es etwa bei der Credit Suisse. Das ist etwas gar hoch gegriffen. Wer seriös rechnet, zu erwartende Zinserhöhungen und Werteinbussen einkalkuliert, fährt nur wenig besser als der Mieter. Wie das Beispiel von Wüest & Partner zeigt, liegt die Differenz am Ende des Jahres bei marginalen 173 Franken für eine 1,5 Millionen Franken teure Wohnung im Kanton Zürich im Vergleich zu einem Mietobjekt mit monatlichen Kosten von 4500 Franken.
Diese Kalkulation ist allerdings höchst konservativ. Die Annahme von 2,37 Prozent Zins für eine zehnjährige Hypothek befindet sich am oberen Ende. Wird mit 2 Prozent gerechnet, was eher der aktuellen Zinsrealität entspricht, würde der Käufer jährlich fast 3000 Franken sparen gegenüber dem Mietobjekt. Stellen sich zusätzlich die Eigenmittel auf 30 statt nur 20 Prozent, wächst das Sparpotenzial auf rund 5700 Franken. Diskutabel sind ebenfalls die Amortisationskosten von 12 000 Franken. Damit werden Schulden abgebaut, was einer Art Zwangssparen gleichkommt. Ohne Amortisation könnten bei sonst gleich bleibenden Parametern im Vergleich zur Miete jährlich 12 173 Franken gespart werden.
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