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Das EU-Dossier ist derzeit ein heisses Eisen in Bundesbern. Deshalb konnten Superreiche die Debatte kapern – und Politiker halten sich zurück.
Kämpft mit anderen Politikern und Reichen gegen EU-Verträge: Urs Wietlisbach.
Philippe RossierSie gehören zu den reichsten Einwohnern dieses Landes. Sie sind männlich, meist deutlich über 50 Jahre alt und haben ein gemeinsames Hobby: Sie wollen mitbestimmen, wie die Schweiz ihre Beziehung zur EU ausgestaltet.
Die Zahl der Schweizer Superreichen, die gegen eine Annäherung an die EU kämpfen, ist aussergewöhnlich hoch. Dies zeigt der Blick auf die neue BILANZ-Reichstenliste. Rund ein Dutzend Männer – und eine Frau – sind unter den 300 Reichsten der Schweiz verzeichnet, die sich nebenamtlich gegen die EU engagieren.
Die bekanntesten unter ihnen: Alfred Gantner (56), Urs Wietlisbach (63) und Marcel Erni (59). Die drei Gründer der Investmentfirma Partners Group stecken hinter der Initiative Kompass Europa. Diese kämpft mit viel Medienpräsenz gegen das Rahmenabkommen und will verhindern, dass die automatische Rechtsübernahme die Souveränität der Schweiz zu stark einschränkt.
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