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Die Schweizer Reichstenliste bekommt neue Gesichter: Von diskreten Tech-Tycoons bis zu stillen Erben – die Neuzugänge bringen Bewegung in eine sonst selten veränderliche Spitze.
Andrea Pignataro, der Top-Einsteiger unter den 300 Reichsten
Gett Images13 Neuzugänge sind in diesem Jahr dazugekommen. Untere Grenze für den Einzug in die Liste der 300 Reichsten ist ein Vermögen von 100 Millionen Franken. In die Liste kommen Schweizerinnen und Schweizer sowie Ausländerinnen und Ausländer, die ihren Wohnsitz hierzulande haben.
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Der aus Bologna stammende Andrea Pignataro (55) ist ein Mathematik-Genie mit Bankerfahrung und gründete 1999 in London die ION Group. Statt auf Trading setzte er früh auf Finanzinformationen und Datenanalyse – heute ist ION ein globaler Player mit Kunden aus Banken, Regierungen und Konzernen. Pignataro expandierte aggressiv mit Übernahmen, finanziert durch enge Beziehungen zu Grossbanken. Trotz strikter Abschottung seines Firmengeflechts schätzt Bloomberg die Gruppe auf über 13’000 Mitarbeitende in mehr als 50 Niederlassungen. Ein beigelegter Steuerstreit in Italien sowie ein spektakulärer Hackerangriff brachten den scheuen Unternehmer in die Schlagzeilen. Der Wert der in Luxemburg gebündelten ION-Unternehmen dürfte bei rund 30 Milliarden Franken liegen. Zum Privatbesitz zählt auch Canouan Estate, eine Kollektion luxuriöser Villen und Hotels in der Karibik.
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