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Er ist der erfolgreichste Unternehmer der Welt, aber auch der kontroverseste. Wie das System Elon Musk funktioniert.
Die Welt ist nicht genug: Vom Unterirdischen über das Strassennetz bis ins Weltall: Elon Musk will das ganze Universum revolutionieren.
LaifEs brauchte nur eine Probefahrt vom Zürcher Escher-Wyss-Platz zum Flughafen, dann war es um Pierre Uhl geschehen. «Die Beschleunigung und die Technik» begeisterten ihn. Ein Jahr später, im Sommer 2009, stellte ihm der erste Schweizer Tesla-Mitarbeiter den Roadster vor die Haustür. Für Sacha Wittmann «spielte der Umweltgedanke die Hauptrolle», gerade war die Ölbohrplattform Deepwater Horizon explodiert. Seitdem fährt Wittmann Tesla – und präsidiert heute den «Swiss Tesla Owners Club», den Pierre Uhl 2012 gegründet hat. Zu siebt waren sie damals, heute zählt der Club über 1000 Mitglieder, davon zehn Prozent Frauen.
Eine ist Jana Riedmüller, für die seit Jahren «die einzigen schönen Autos auf den Strassen Teslas sind». Sie mag das knisternde Lagerfeuer auf dem Screen, während die Heizung hochfährt, den «Camping-Modus», der nachts das Auto warm hält, oder die kombinierten Modellbezeichnungen S, E (die 3 gespiegelt), X, Y. Und Bea Knecht, Gründerin des TV-Streamingdienstes Zattoo, auch sie unterwegs im Model S, hat «in erster Linie die Ingenieurskunst, die in dem Auto steckt», begeistert.
Und viele, sagt Riedmüller, identifizieren sich mit Tesla-Chef Elon Musk, «erkennen sich in dem Pionier wieder». Andreas Herrmann, Leiter des Instituts für Mobilität an der HSG, drückt es so aus: «Musk polarisiert, provoziert und ärgert die Grossen dieser Welt, ein wenig von dieser Dreistigkeit hätten wir doch alle gerne.» Thorsten Hens, Finanzprofessor an der Uni Zürich, sagt: «Elon Musk ist nicht mit dem Silberlöffel im Mund aufgewachsen, er hat eine Erfolgsgeschichte aufzuweisen, ist innovativ und hat Mut.»
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