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Besuch in Mexico

So will Femsa mit Valora in Europa expandieren

Wie tickt der mexikanische Grosskonzern, und was hat er mit dem Kioskbetreiber vor? BILANZ befragt den Konzernchef nach seinen Plänen mit Valora.

Bastian Heiniger

Oxxo-Laden
VERTRIEBSZENTRALE Oxxo betreibt 20 Vertriebszentralen, wie hier in Toluca, wo die Bestellungen der einzelnen Läden abgepackt und verschickt werden. Joseph Khakshouri für BILANZ
Es geht vorbei am zweiten Pförtner und hoch in das gut abgesicherte Villenviertel mit seinen von Pinien gesäumten Strassen. Unten legt sich die Dämmerung über Monterrey, den mit rund fünf Millionen Einwohnern drittgrössten Ballungsraum Mexikos, unweit der amerikanischen Grenze, eingekesselt von der Bergkette Sierra Madre Oriental.
Hier startete der heutige Grosskonzern Femsa einst als Brauerei. Mit ihren insgesamt 25 000 Oxxo-Läden – kleine Convenience Stores – betreibt Femsa heute besonders in mexikanischen Städten ein ins Extreme verdichtetes Netz, neben dem die Präsenz von Migros und Coop in der Schweiz geradezu zurückhaltend anmutet. Der Konzern ist aber auch der grösste Apothekenbetreiber in Lateinamerika und mit 47 Prozent beteiligt an Coca-Cola Femsa, dem weltweit grössten Coca-Cola-Abfüller.

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