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Obwohl sich die Konjunktur rund um den Globus eintrübt, legen Schweizer Blue Chips bei der nächsten Dividendenausschüttung wohl noch einiges drauf.
SPENDABEL Christian Mumenthalers Swiss Re hat im SMI die höchste Dividendenrendite.
KeystoneWährend die Notenbanken auf die Bremse steigen und sich die Wirtschaft abkühlt, ist bei grossen börsenkotierten Schweizer Konzernen von rückläufigen Dividenden noch keine Spur. Im Gegenteil. «Wir gehen für die Dividendensaison 2023 bei den SMI-Firmen von etwas höheren Ausschüttungen aus, nicht zuletzt da einige Big Caps eine progressive Dividendenpolitik verfolgen und die Ausschüttung jedes Jahr erhöhen wollen», sagt Pascal Seidner, Portfoliomanager des zCapital Swiss Dividend Fund.
Die Dividende auch nur gleich zu lassen, käme bei Nestlé einer Bankrotterklärung gleich. Der Nahrungsmittelriese hat bei der Gewinnbeteiligung verlässlich einen Schnaps draufgelegt, meist 5 oder 10 Rappen. 2023 wird eine Steigerung um 20 Rappen auf 3 Franken prognostiziert. Mit einer Dividendenrendite von 2,66 Prozent liegt der Riese jedoch nur im Mittelfeld.
Besonders spendabel sind die Versicherungen. Bei Swiss Life wird eine Erhöhung der Dividende von 25 auf 27 Franken prognostiziert. Zum aktuellen (20. Oktober) Kurs entspricht das einer Dividendenrendite von 5,40 Prozent. Zurich-Chef Mario Greco liegt in Sachen Dividendenrendite nur einen Tick zurück.
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