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Roche-Erbe André Hoffmann: «Geld ist der falsche Massstab»

Macht Geld wirklich glücklich? Wir ­haben in unserem neuen Buch zehn Superreiche gefragt. Einer von ihnen: Roche-Erbe André Hoffmann.

Dirk Schütz

André Hoffmann

Roche-Vizepräsident André Hoffmann: Vom weltfernen Idealisten zum anerkannten Vordenker.

Lukas Lienhard

Der Satz kommt auf Deutsch in französischer Färbung daher, und das gibt ihm eine spielerische Note. Doch seine Wucht verliert er dadurch nicht. «Geld ist der Massstab, den sich die Menschheit gegeben hat, um Erfolg zu messen. Aber es ist der falsche Massstab.»

Der hat gut reden, mag man sagen. Denn der Mann, der so spricht, hat eine besondere Beziehung zum Geld: Er lenkt den erfolgreichsten Familienkonzen der Welt – und mit gegen 30 Milliarden Franken, je nach Börsenwetter, hat die Beteiligung des Familienpools an dem Pharmagiganten Roche einen Wert jenseits alles Vorstellbaren. 30'000'000'000 Franken.

Sein Büro hat die Grösse einer kleinen Turnhalle, aber dennoch nichts Protziges. In der kleinen Gemeinde Morges direkt am Genfersee hat Roche-Erbe André Hoffmann vor vielen Jahren seinen Arbeitsort bezogen, mit direktem Seeblick und gerade drei Mitarbeitern im Vorzimmer.

Über die Autoren
Dirk Schütz
Dirk Schütz
Dirk Schütz

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