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Detailhandel

Möbel Pfisters Erbe: Wo das Geld hinfliesst

Der Verkauf von Möbel Pfister an XXXLutz hat die Kassen gefüllt. Nun plant Präsident Rudolf Obrecht sein Netz an Beteiligungen.

Bastian Heiniger

Rudolf Obrecht
NEUSTART Rudolf Obrecht, VRP der F.G. Pfister Holding, verkauft nicht mehr Möbel, sondern sucht sich KMU-Perlen zusammen. Paolo Dutto für BILANZ
Er scheint von der Last befreit. Leichtfüssig, ja fast schon beschwingt geht Rudolf Obrecht vom Parkplatz am Pfister-Sitz in Suhr hoch ins Sitzungszimmer. Dass sich am Himmel gerade sämtliche Wolken verzogen haben, hat denn auch symbolischen Charakter. Die neue Beteiligungsfirma nimmt Fahrt auf. Er spricht von einem Generationenprojekt. Nach der Übernahme des Ostschweizer Getränkeherstellers Goba im Frühjahr, bekannt für die Marke Flauder, verhandelt Obrecht derzeit mit weiteren Übernahmekandidaten.
Doch vor Kurzem musste der langjährige Pfister-VRP noch durch einen heftigen Sturm. Ihm war bewusst, dass es nicht gut ankommen werde, als er den Plan schmiedete, das traditionelle Möbelhaus Pfister an den österreichischen Giganten XXXLutz zu veräussern.

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