Guten Tag,
Martin Michaeli hat mit Mephisto eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Jetzt öffnet sich der Schuhkönig.
FAN DER ALTEN WELT «Wir sind ein europäischer Hersteller, darauf sind wir sehr stolz.»
Kostas Maros für BILANZDie Lounge im Hercules Club in Zürich. Martin Michaeli präsentiert sich als Patron alter Schule: blauer Anzug, dunkelgraue Krawatte, nur das Schuhwerk sportlich – ein weiss besohlter Wildlederschuh aus eigener Kollektion. Zur Vorbereitung hat er uns seine Autobiografie zukommen lassen, die er nur an Freunde und Bekannte verschickt. Titel: «Wohin mich meine Schuhe trugen». Die Antwort: zu einem Vermögen von mehr als einer Milliarde Franken – und einer sehr speziellen Erfolgsgeschichte.
Ich habe mir alles selbst erarbeitet, mir hat niemand etwas geschenkt. Darüber rede ich in meinem Umfeld schon sehr offen, und ich bin stolz darauf. Aber ich muss das nicht an die grosse Glocke hängen.
Ich wohne seit 18 Jahren in der Schweiz, fahre aber jeden Monat für drei Tage in unseren Betrieb nach Sarrebourg in Lothringen. Ich muss Kontakt halten, es ist mein Baby. Meine beiden Kinder sind in der Firma, es läuft auch ohne mich. Aber als Gründer kann man nie ganz loslassen.
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