Fast wöchentlich drängen derzeit europaweit neue Food-Lieferdienste auf den Markt. Für Aufsehen sorgt etwa der Blitz-Lieferdienst Gorillas aus Berlin. Für die Expansion hat das Start-up kürzlich 44 Millionen US-Dollar eingesammelt. Bis Ende des zweiten Quartals will Gorillas in über 15 europäischen Städten mit mehr als 60 Warenlagern präsent sein.
Für die Erweiterung des Reviers steht offenbar auch die Schweiz oben auf der Wunschliste der Berliner. Denn Gorillas versucht momentan, Schlüsselpositionen für einen Markteintritt zu besetzen, wie mehrere Branchenkenner bestätigen. So wurden bei hiesigen Konkurrenten etwa ein Sortimentsverantwortlicher und ein Real-Estate-Spezialist angefragt. Jemand also, der für Schweizer Bedürfnisse ein passendes Sortiment zusammenstellen kann, und jemand, der sich um potenzielle Lagerflächen kümmert. Sobald Gorillas ein Lager gefunden und ein Sortiment zusammengestellt hat, müsste die Firma nur noch ein paar Fahrer engagieren – die Technologie, die das Herzstück ausmacht, lässt sich dann leicht adaptieren.