Auf den ersten Blick sehen die Zahlen von Glencore für 2020 schlimm aus: ein Drittel weniger Umsatz, 1,9 Milliarden Dollar Verlust. Doch der Rohstoffkonzern ist weitaus besser durch das Pandemiejahr gekommen, als viele Analysten erwartet hatten. Zwar zerzausten sinkende Rohstoffpreise und Produktionskürzungen die Erfolgsrechnung. Doch für den Verlust sorgten vor allem Wertberichtigungen von 5,9 Milliarden. Das aussagekräftigere Ebitda jedenfalls ist mit 11,6 Milliarden unverändert ausgefallen.