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Der Blick in den Maschinenraum der Mega-Übernahme zeigt: Hier sind Profis am Werk. Doch die Risiken bleiben gross.
Der Präsident: Colm Kelleher
Der Ire setzte den Deal für die UBS durch und fixiert die Leitplanken: «Wir stehen 800 Meter vor dem Viertausender-Gipfel.»
KeystoneSie ist die Bankerin, von der sich selbst Sergio Ermotti etwas sagen lässt. Alle zwei Wochen ruft Michelle Bereaux die Mitglieder des Integrationskomitees zusammen, und da kommen alle Männer brav: CEO Sergio Ermotti, Finanzchef Todd Tuckner, Personalchef Stefan Seiler, Compliance-Vormann Markus Ronner. Sie alle wissen: Don’t mess with Michelle.
An Erfahrung mangelt es der Frau von der Karibikinsel Trinidad nicht. Sie war schon bei der letzten grossen Fusion der UBS mit dem Basler Bankverein dabei, bei dem sie im letzten Jahrhundert – 1992 – in London begonnen hatte. Die Expansion der Nullerjahre, die Nahtod-Erfahrung 2008, die Radikalkur danach: Sie hat alles gesehen und oft durchlitten. Auch Ermotti lernte sie 2011 bei seinem ersten grossen Umbauprogramm Accelerate schätzen, als sie als COO der Investmentbank die Zahlen für den scharfen Abbau knetete. Und jetzt laufen bei ihr die Fäden der Übernahme der gesunkenen CS zusammen: Ermotti machte sie als eine seiner ersten Personalentscheidungen gerade 40 Tage nach seinem Comeback zur Integrations-Chefin mit Sitz in der Konzernleitung.
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