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Die Herkules-Aufgabe von Post-Chef Roberto Cirillo

Post-Konzernchef Roberto Cirillo muss der Grundversorgung gerecht werden und gleichzeitig die Post transformieren. Der Widerstand in Wirtschaft und Politik wird heftiger.

Bastian Heiniger

Roberto Cirillo, CEO der Schweizerischen Post wirft einen A-Post Brief in einen Postbriefkasten waehrend er am Freitag, 4. Maerz 2022 bei der Sihlpost in Zuerich fuer ein Portrait posiert. (KEYSTONE/Michael Buholzer)

Roberto Cirillo will den Post-Konzern fΓΌr die Zukunft fit trimmen.

Keystone

Roberto Cirillo wirkt ΓΌberraschend entspannt. Er empfΓ€ngt in einem Sitzungszimmer am Hauptsitz in Bern, schenkt erst dem Gast und dann sich selber ein Glas Mineralwasser ein, vor ihm ein eigens vorbereitetes Dossier, das er aber nicht braucht, weil er ohnehin sΓ€mtliche Zahlen und Daten zur Schweizerischen Post im Kopf hat.

Und sie, wenn nΓΆtig, blitzschnell abruft. Das hat auch damit zu tun, dass der aus dem Tessin stammende Manager, nun seit drei Jahren im Amt, derzeit ΓΆfter vor Expertengruppen, Kommissionen und BundesrΓ€ten Stellung beziehen muss.

Überraschend ist seine Entspanntheit vor allem angesichts der kolossalen Aufgabe, die in einer für die Post existenziellen Frage gipfelt. NÀmlich was mit der heiligen Kuh geschieht: frische Wiese oder Schlachtbank.

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