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Inside Bahnhofstrasse

Die Börsenstars im Check-up

Der Bilanz-Börsenspezialist nimmt die Börsenstars unter die Lupe: Dieses Mal mit Sika, Logitech, Tecan und Zur Rose.

Frank Goldfinger

CEO Paul Schuler spricht an der Bilanzmedienkonferenz des Chemieunternehmens Sika, aufgenommen am Freitag, 22. Februar 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Sika-CEO Paul Schuler (im Bild) übergibt seinem Nachfolger Thomas Hasler einen Konzern, der vor Dynamik nur so strotzt.

Keystone

Die gute Verfassung der Aktienmärkte hat manchen Börsenstar hervorgebracht. Doch je höher die Kurse steigen, desto unruhiger werden jene Anleger, die Überflieger im Portfolio halten. Viele Leseranfragen erhalte ich denn auch zu den Aktien-Starlets: halten, dazukaufen, verkaufen?

Vor allem Sika bewegt die Gemüter. Was Wunder, hat doch kein anderer Titel langfristig besser abgeschnitten. Über die letzten zwei Dekaden legten die Aktien gegen das Dreissigfache an Wert zu. Und seit meiner Kaufempfehlung vor eineinhalb Jahren gewannen die Valoren immerhin noch 90 Prozent. Bei einer solchen Hausse ist eines klar: Wer frühzeitig auf die Aktien gesetzt hat, sollte zumindest einen Teil der Gewinne realisieren.

Die Papiere sind mit einem für das laufende Jahr geschätzten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 40 teuer. Dennoch bleiben die Aktien für Anleger mit langfristigem Zeithorizont attraktiv. Der Weltmarktleader im Bereich Bau- und Industriechemikalien strotzt nur so vor Dynamik. Ein gutes organisches Wachstum, angetrieben vom Megatrend Urbanisierung, wie auch die aktive Akquisitionsstrategie sorgen für eine hohe Wertschöpfung.

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Frank Goldfinger
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