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Wirtschaftspolitik

La Patrona: Das Machtnetz um die neue Seco-Chefin Helene Budliger Artieda

Die neue Seco-Chefin Helene Budliger Artieda kommt nicht aus der Wirtschaft. Sie pflegt aber engen Kontakt zu Entscheidungsträgern.

Bastian Heiniger

Helene Budliger Artieda, designierter Staatssekretaerin des Staatssekretariats fuer Wirtschaft (SECO) spricht an einer Medienkonferenz ueber die Ernennung der neuen Staatssekretaerin des Staatssekretariats fuer Wirtschaft (SECO), am Mittwoch, 4. Mai 2022, im Medienzentrum Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

ÜBERRASCHENDE WAHL Helene Budliger Artieda ist neue Seco-Chefin.

Keystone

Niemand hatte sie auf der Rechnung. Doch von den 39 eingegangenen Bewerbungen sah Bundesrat Guy Parmelin in Helene Budliger Artieda (57) die fähigste Kandidatin für den Job als neue Staatssekretärin des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Im August tritt sie nun ihr Amt an.

Die Meinungen über ihre Wahl fielen geteilt aus: Manche Kommentatoren fragten sich, ob sie als Diplomatin mit einem in Kolumbien absolvierten Betriebswirtschaftsstudium einen genug grossen Rucksack mitbringe als wichtigste Wirtschaftsfunktionärin.

Andere sehen auch eine Chance, dass sie nämlich das einst aus dem Bundesamt für Aussenwirtschaft (Bawi) und dem Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Biga) fusionierte Seco mit den unterschiedlichen Kulturen besser einen könne.

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