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Schweizer besitzen im Schnitt 95 Gramm Gold – Deutsche und Österreicher doppelt so viel. Die Eidgenossen sind bei Investments risikofreudiger.
ANZIEHEND Gold gilt als Krisenwährung Nummer eins. In der Schweiz ist das Sicherheitsbedürfnis offenbar weniger ausgeprägt als in Deutschland und Österreich.
Getty Images/Bloomberg CreativeSchweizer sind im Vergleich zu Deutschen und Österreichern weniger von Anlagen in Gold angetan. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Institut für Marketing und Customer Insight der Universität St. Gallen (IMC-HSG) im Auftrag des Goldhändlers Philoro in den drei Ländern bei jeweils 4000 bis 5000 Personen durchgeführt hat.
Schweizer besitzen im Schnitt 95 Gramm Gold, während die Deutschen mit 205 Gramm und die Österreicher mit 220 Gramm deutlich mehr gebunkert haben. Insgesamt besitzen Schweizer Privatpersonen hochgerechnet 265 Tonnen Gold im Wert von 15,1 Milliarden Franken.
Der vergleichsweise geringe Gold-besitz ist insofern überraschend, als das durchschnittliche Vermögen in der Schweiz mit fast 700'000 Franken mehr als doppelt so hoch ist wie in den beiden Nachbarländern. Sven Reinecke von der HSG erklärt sich das so: «In Deutschland und Österreich gab es Währungsreformen, hier ist das Vertrauen in die Währung einfach geringer als in der Schweiz.»
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