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Firmenmassnahmen: Die «Blind Spots» erkennen

Diversitätsprogramme, Netzwerke und Weiterbildungsangebote: Wie Unternehmen sich für die Altersgruppe 50 plus engagieren.

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Beim Versicherungskonzern ­Axa-Winterthur setzt man auf ­flexible Arbeitszeit- und Karrieremodelle und auf Teams, die altersmässig durchmischt sind. «Wir wollen in unserem Unternehmen auch die Vielfalt unserer Kunden ­widerspiegeln», sagt Yvonne Seitz, die bei Axa für das Diversity-­Programm verantwortlich ist. Auch Swisscom fördert die Älteren im Rahmen ihres Diversitäts­programms.

«Die Vielfalt ist für uns ­wichtig», sagt Betina Balitzki, Head of Diversity des Telekom-­Unternehmens Swisscom, die das Programm verantwortet. Die Grossbank UBS bildet ­Mitarbeitende über 45 Jahren ­gezielt weiter – in einem eintägigen «Fit for the Future»-Seminar zur Standortbestimmung. Dabei geht es um Fragen wie «Wo stehe ich?», «Was sind meine ‹Blind Spots›?», «Wohin will ich mich weiterent­wickeln?» oder «Wie gehe ich mit Umbrüchen und Wechseln im Leben um?».

Software-Schulungen zu Excel und PowerPoint sowie Kurse in allen Businesssprachen sind im Angebot. Um up to date zu ­bleiben, gibt es auch Seminare über soziale Medien.

Die Zurich Insurance Group bietet für ältere Mitarbeitende ­spezielle Kurse an, zum Beispiel mehrtägige Seminare für ­Führungskräfte mit den ­Schwerpunkten persönliches ­Ressourcenmanagement und ­Umgang mit Druck, Spannung oder Veränderungen.

Partner-Inhalte

Für über 50-jährige Mitar­beitende hat die Grossbank Credit Suisse 2010 das Netzwerk 50+ ins Leben gerufen. Es dient dem Informationsaustausch, gibt ihnen die Möglichkeit, ihre ­Bedürfnisse einzubringen, und sensibilisiert das Management für das Potenzial, das in ­Älteren steckt.

Verschiedene ­Veranstaltungen zu Themen rund um das Arbeiten in der ­fortgeschrittenen ­beruflichen ­Laufbahn sowie zu Fragen der Finanzplanung, ­Vorsorge und Pensionierung stehen ebenfalls auf dem ­Programm.

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