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Todestag

Vor 50 Jahren starb Winston Churchill - Ein Rückblick

Vor 50 Jahren starb Winston Churchill. Doch bis heute bleibt der grosse Staatsmann in Grossbritannien das Mass aller Dinge für politisches Handeln. Ein Rückblick.

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Winston Churchill galt lange als politischer Abenteurer, ein überzeugter Militarist, wenig reflektiert in seiner Strategie und geradezu rücksichtslos in seinen Mitteln. «Brillant, aber unsolide», lautete das Urteil des politischen Establishments in Westminster über den jungen Churchill. Als Flottenadmiral verheizte er 1915 in einer der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs Zehntausende Soldaten. Bild: Churchill, 29. Juni 1954. Quelle: Keystone.
Winston Churchill galt lange als politischer Abenteurer, ein überzeugter Militarist, wenig reflektiert in seiner Strategie und geradezu rücksichtslos in seinen Mitteln. «Brillant, aber unsolide», lautete das Urteil des politischen Establishments in Westminster über den jungen Churchill. Als Flottenadmiral verheizte er 1915 in einer der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs Zehntausende Soldaten. Bild: Churchill, 29. Juni 1954. Quelle: Keystone.RMS
Winston Churchill galt lange als politischer Abenteurer, ein überzeugter Militarist, wenig reflektiert in seiner Strategie und geradezu rücksichtslos in seinen Mitteln. «Brillant, aber unsolide», lautete das Urteil des politischen Establishments in Westminster über den jungen Churchill. Als Flottenadmiral verheizte er 1915 in einer der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs Zehntausende Soldaten. Bild: Churchill, 29. Juni 1954. Quelle: Keystone.
Winston Churchill galt lange als politischer Abenteurer, ein überzeugter Militarist, wenig reflektiert in seiner Strategie und geradezu rücksichtslos in seinen Mitteln. «Brillant, aber unsolide», lautete das Urteil des politischen Establishments in Westminster über den jungen Churchill. Als Flottenadmiral verheizte er 1915 in einer der blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs Zehntausende Soldaten. Bild: Churchill, 29. Juni 1954. Quelle: Keystone.RMS

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Doch es war seine harte Haltung, seine «Blut-Schweiss-und-Tränen-Politik» gegen Nazi-Deutschland, die ihn zum Volkstribun in England und international zu einem der prägenden Staatsmänner des 20. Jahrhunderts werden liess. Bild: Clementine Churchill (Frau, li.), Winston Churchill und Diana Churchill (Tochter, re.), 1931. Quelle: Keystone.
Doch es war seine harte Haltung, seine «Blut-Schweiss-und-Tränen-Politik» gegen Nazi-Deutschland, die ihn zum Volkstribun in England und international zu einem der prägenden Staatsmänner des 20. Jahrhunderts werden liess. Bild: Clementine Churchill (Frau, li.), Winston Churchill und Diana Churchill (Tochter, re.), 1931. Quelle: Keystone.RMS
Doch es war seine harte Haltung, seine «Blut-Schweiss-und-Tränen-Politik» gegen Nazi-Deutschland, die ihn zum Volkstribun in England und international zu einem der prägenden Staatsmänner des 20. Jahrhunderts werden liess. Bild: Clementine Churchill (Frau, li.), Winston Churchill und Diana Churchill (Tochter, re.), 1931. Quelle: Keystone.
Doch es war seine harte Haltung, seine «Blut-Schweiss-und-Tränen-Politik» gegen Nazi-Deutschland, die ihn zum Volkstribun in England und international zu einem der prägenden Staatsmänner des 20. Jahrhunderts werden liess. Bild: Clementine Churchill (Frau, li.), Winston Churchill und Diana Churchill (Tochter, re.), 1931. Quelle: Keystone.RMS
Nach dem Sieg gegen die Nazis wurde er unsterblich. Im Mai 1945 feierte er mit den Bürgern gemeinsam. «Es ist Euer Sieg», rief er den Menschen zu. «Es ist Ihrer», antwortete die Menge in einer Art kollektiven Umarmung des Staatenlenkers. Bild: Churchill, Truman und Stalin, 23. Juli 1945. Quelle: Keystone.
Nach dem Sieg gegen die Nazis wurde er unsterblich. Im Mai 1945 feierte er mit den Bürgern gemeinsam. «Es ist Euer Sieg», rief er den Menschen zu. «Es ist Ihrer», antwortete die Menge in einer Art kollektiven Umarmung des Staatenlenkers. Bild: Churchill, Truman und Stalin, 23. Juli 1945. Quelle: Keystone.RMS
Nach dem Sieg gegen die Nazis wurde er unsterblich. Im Mai 1945 feierte er mit den Bürgern gemeinsam. «Es ist Euer Sieg», rief er den Menschen zu. «Es ist Ihrer», antwortete die Menge in einer Art kollektiven Umarmung des Staatenlenkers. Bild: Churchill, Truman und Stalin, 23. Juli 1945. Quelle: Keystone.
Nach dem Sieg gegen die Nazis wurde er unsterblich. Im Mai 1945 feierte er mit den Bürgern gemeinsam. «Es ist Euer Sieg», rief er den Menschen zu. «Es ist Ihrer», antwortete die Menge in einer Art kollektiven Umarmung des Staatenlenkers. Bild: Churchill, Truman und Stalin, 23. Juli 1945. Quelle: Keystone.RMS
Der grosse Staatsmann mit der Zigarre ist auf der Insel bis heute das Mass aller Dinge für politisches Handeln und dessen Erfolge. Neben der Zigarre ist Churchill berühmt für das «V»-Zeichen, das er bei allen öffentlichen Auftritten nutzte. Bild: Churchill, Sept. 1954. Quelle: Keystone.
Der grosse Staatsmann mit der Zigarre ist auf der Insel bis heute das Mass aller Dinge für politisches Handeln und dessen Erfolge. Neben der Zigarre ist Churchill berühmt für das «V»-Zeichen, das er bei allen öffentlichen Auftritten nutzte. Bild: Churchill, Sept. 1954. Quelle: Keystone.RMS
Der grosse Staatsmann mit der Zigarre ist auf der Insel bis heute das Mass aller Dinge für politisches Handeln und dessen Erfolge. Neben der Zigarre ist Churchill berühmt für das «V»-Zeichen, das er bei allen öffentlichen Auftritten nutzte. Bild: Churchill, Sept. 1954. Quelle: Keystone.
Der grosse Staatsmann mit der Zigarre ist auf der Insel bis heute das Mass aller Dinge für politisches Handeln und dessen Erfolge. Neben der Zigarre ist Churchill berühmt für das «V»-Zeichen, das er bei allen öffentlichen Auftritten nutzte. Bild: Churchill, Sept. 1954. Quelle: Keystone.RMS

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Die grosse Popularität des Zeichens hat ihren Ursprung wohl in Belgien: In einer Radioansprache 1941 in der BBC rief der ehemalige belgische Justizminister Victor de Laveleye seine Landsleute auf, das «V» zu verbreiten. Denn «V» steht nicht nur für das englische «victory», sondern auch für das französische «victoire» und das niederländische «vrijheid». Bild: Churchill in England, 8. Okt. 1959. Quelle: Keystone.
Die grosse Popularität des Zeichens hat ihren Ursprung wohl in Belgien: In einer Radioansprache 1941 in der BBC rief der ehemalige belgische Justizminister Victor de Laveleye seine Landsleute auf, das «V» zu verbreiten. Denn «V» steht nicht nur für das englische «victory», sondern auch für das französische «victoire» und das niederländische «vrijheid». Bild: Churchill in England, 8. Okt. 1959. Quelle: Keystone.RMS
Die grosse Popularität des Zeichens hat ihren Ursprung wohl in Belgien: In einer Radioansprache 1941 in der BBC rief der ehemalige belgische Justizminister Victor de Laveleye seine Landsleute auf, das «V» zu verbreiten. Denn «V» steht nicht nur für das englische «victory», sondern auch für das französische «victoire» und das niederländische «vrijheid». Bild: Churchill in England, 8. Okt. 1959. Quelle: Keystone.
Die grosse Popularität des Zeichens hat ihren Ursprung wohl in Belgien: In einer Radioansprache 1941 in der BBC rief der ehemalige belgische Justizminister Victor de Laveleye seine Landsleute auf, das «V» zu verbreiten. Denn «V» steht nicht nur für das englische «victory», sondern auch für das französische «victoire» und das niederländische «vrijheid». Bild: Churchill in England, 8. Okt. 1959. Quelle: Keystone.RMS
Die BBC unterstützte die Verbreitung in Europa durch ihre «V for Victory»-Kampagne, in der der Morsecode für «V» (•••–) als Jingle verwendet wurde. Der Morsecode für «V» entspricht übrigens auch dem Kopfmotiv von Beethovens 5. Sinfonie («Ta Ta Ta Taaa»). Bild: Churchill in Genf, 23. Aug. 1946. Quelle: Keystone.
Die BBC unterstützte die Verbreitung in Europa durch ihre «V for Victory»-Kampagne, in der der Morsecode für «V» (•••–) als Jingle verwendet wurde. Der Morsecode für «V» entspricht übrigens auch dem Kopfmotiv von Beethovens 5. Sinfonie («Ta Ta Ta Taaa»). Bild: Churchill in Genf, 23. Aug. 1946. Quelle: Keystone.RMS
Die BBC unterstützte die Verbreitung in Europa durch ihre «V for Victory»-Kampagne, in der der Morsecode für «V» (•••–) als Jingle verwendet wurde. Der Morsecode für «V» entspricht übrigens auch dem Kopfmotiv von Beethovens 5. Sinfonie («Ta Ta Ta Taaa»). Bild: Churchill in Genf, 23. Aug. 1946. Quelle: Keystone.
Die BBC unterstützte die Verbreitung in Europa durch ihre «V for Victory»-Kampagne, in der der Morsecode für «V» (•••–) als Jingle verwendet wurde. Der Morsecode für «V» entspricht übrigens auch dem Kopfmotiv von Beethovens 5. Sinfonie («Ta Ta Ta Taaa»). Bild: Churchill in Genf, 23. Aug. 1946. Quelle: Keystone.RMS
Winston Churchill griff die «V for Victory»-Kampagne auf und gebrauchte das V-Zeichen fortan bei öffentlichen Auftritten. Bild: Churchill in Frankreich, 14. Juli 1946. Quelle: Keystone.
Winston Churchill griff die «V for Victory»-Kampagne auf und gebrauchte das V-Zeichen fortan bei öffentlichen Auftritten. Bild: Churchill in Frankreich, 14. Juli 1946. Quelle: Keystone.RMS
Winston Churchill griff die «V for Victory»-Kampagne auf und gebrauchte das V-Zeichen fortan bei öffentlichen Auftritten. Bild: Churchill in Frankreich, 14. Juli 1946. Quelle: Keystone.
Winston Churchill griff die «V for Victory»-Kampagne auf und gebrauchte das V-Zeichen fortan bei öffentlichen Auftritten. Bild: Churchill in Frankreich, 14. Juli 1946. Quelle: Keystone.RMS

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Prägend war der grosse Staatsmann auch in anderer Hinsicht: 1946 reiste er in die Schweiz und verkündete seine Vision eines vereinigten Europa. Bild: Churchill in der Schweiz, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone.
Prägend war der grosse Staatsmann auch in anderer Hinsicht: 1946 reiste er in die Schweiz und verkündete seine Vision eines vereinigten Europa. Bild: Churchill in der Schweiz, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone.RMS
Prägend war der grosse Staatsmann auch in anderer Hinsicht: 1946 reiste er in die Schweiz und verkündete seine Vision eines vereinigten Europa. Bild: Churchill in der Schweiz, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone.
Prägend war der grosse Staatsmann auch in anderer Hinsicht: 1946 reiste er in die Schweiz und verkündete seine Vision eines vereinigten Europa. Bild: Churchill in der Schweiz, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone.RMS
Die Trümmerlandschaft Europa sollte nie wieder die Bestialität erleben, die den Kontinent in den Kriegsjahren gegeisselt hatte. Integration sollte Frieden schaffen. «Let Europe arise», rief er am am 19. September 1946 ins Publikum. Bild: Churchill in der Aula Zürich, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone. (Lesen Sie die Rede hier)
Die Trümmerlandschaft Europa sollte nie wieder die Bestialität erleben, die den Kontinent in den Kriegsjahren gegeisselt hatte. Integration sollte Frieden schaffen. «Let Europe arise», rief er am am 19. September 1946 ins Publikum. Bild: Churchill in der Aula Zürich, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone. (Lesen Sie die Rede hier)RMS
Die Trümmerlandschaft Europa sollte nie wieder die Bestialität erleben, die den Kontinent in den Kriegsjahren gegeisselt hatte. Integration sollte Frieden schaffen. «Let Europe arise», rief er am am 19. September 1946 ins Publikum. Bild: Churchill in der Aula Zürich, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone. (Lesen Sie die Rede hier)
Die Trümmerlandschaft Europa sollte nie wieder die Bestialität erleben, die den Kontinent in den Kriegsjahren gegeisselt hatte. Integration sollte Frieden schaffen. «Let Europe arise», rief er am am 19. September 1946 ins Publikum. Bild: Churchill in der Aula Zürich, 19. Sept. 1946. Quelle: Keystone. (Lesen Sie die Rede hier)RMS
Churchill starb am 24. Januar 1965, 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Europa war bereits auf dem Weg, Frieden durch Integration zu finden. Als der Leichnam des Staatsmannes auf einem Boot die Themse hinauf gefahren wurde, verneigten sich die Lastenkräne der Londoner Docklands in Demut. Bild: Trauerzug mit Churchills Sarg. Quelle: Keystone
Churchill starb am 24. Januar 1965, 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Europa war bereits auf dem Weg, Frieden durch Integration zu finden. Als der Leichnam des Staatsmannes auf einem Boot die Themse hinauf gefahren wurde, verneigten sich die Lastenkräne der Londoner Docklands in Demut. Bild: Trauerzug mit Churchills Sarg. Quelle: KeystoneRMS
Churchill starb am 24. Januar 1965, 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Europa war bereits auf dem Weg, Frieden durch Integration zu finden. Als der Leichnam des Staatsmannes auf einem Boot die Themse hinauf gefahren wurde, verneigten sich die Lastenkräne der Londoner Docklands in Demut. Bild: Trauerzug mit Churchills Sarg. Quelle: Keystone
Churchill starb am 24. Januar 1965, 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Europa war bereits auf dem Weg, Frieden durch Integration zu finden. Als der Leichnam des Staatsmannes auf einem Boot die Themse hinauf gefahren wurde, verneigten sich die Lastenkräne der Londoner Docklands in Demut. Bild: Trauerzug mit Churchills Sarg. Quelle: KeystoneRMS

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