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Lamborghini-CEO

«Wenn Lady Gaga anruft, gibt es ein Problem!»

Stephan Winkelmann über lautlose Sportwagen, unerwünschte Kunden und das magische Dreieck.

Marc Kowalsky

Stephan Winkelmann
Der Deutsche Stephan Winkelmann übernahm Ende 2020 zum zweiten Mal das Steuer beim italienischen Sportwagenbauer Lamborghini. Paolo Dutto für BILANZ
Motor Valley wird die Gegend in der Emilia-Romagna genannt: Man findet hier den Rennkurs von Imola, Ferrari hat den Hauptsitz in Maranello, Maserati in Modena, Pagani in San Cesario, es gibt zahllose Dienstleister und Zulieferer. An Ducati kommt vorbei, wer sich von Bologna ins Nirgendwo nach Sant’Agata Bolognese zu Lamborghini durchschlägt. Hier montieren auf 200 000 Quadratmetern 3000 Mitarbeiter rund 60 Sportwagen pro Tag – fast ausschliesslich in Handarbeit. CEO Stephan Winkelmann, gebürtiger Deutscher, trägt die typische italienische Alta Moda – und rund ein Dutzend Armbändchen, sein Markenzeichen.

Herr Winkelmann, wir möchten Sie mit einem Zitat konfrontieren. Es lautet: «Ich denke nicht, dass wir die Marke von 2000 Einheiten pro Jahr überschreiten sollten.» Wer hat das gesagt?

Nicht ich, hoffentlich!

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