Showdown im US-Wahlkampf: Hillary Clinton und Donald Trump schreiten zum ersten TV-Duell. Dies könnte möglicherweise wahlentscheidend sein. Ein Rückblick auf frühere Auseinandersetzungen in den USA.
Das erste TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump wird ein Höhepunkt des bisherigen Wahlkampfes - möglicherweise sogar wahlentscheidend. Ein Rückblick auf frühere Auseinandersetzungen in den USA.RMS
Das erste TV-Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump wird ein Höhepunkt des bisherigen Wahlkampfes - möglicherweise sogar wahlentscheidend. Ein Rückblick auf frühere Auseinandersetzungen in den USA.RMS
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1960: Demokrat John F. Kennedy (r.) gegen Republikaner Richard Nixon - die erste Präsidentschaftsdebatte, die live im Fernsehen übertragen wurde. Kennedy bestach durch Charme und ein sonnengebräuntes Äusseres. Nixon, der zuvor im Spital lag, wirkte dagegen unrasiert und so unsympathisch, dass er seine Chancen verspielte. Kennedy konnte die Wähler für sich gewinnen. Bis 1976 wagte sich kein Kandidat mehr an ein öffentliches Duell.RMS
1960: Demokrat John F. Kennedy (r.) gegen Republikaner Richard Nixon - die erste Präsidentschaftsdebatte, die live im Fernsehen übertragen wurde. Kennedy bestach durch Charme und ein sonnengebräuntes Äusseres. Nixon, der zuvor im Spital lag, wirkte dagegen unrasiert und so unsympathisch, dass er seine Chancen verspielte. Kennedy konnte die Wähler für sich gewinnen. Bis 1976 wagte sich kein Kandidat mehr an ein öffentliches Duell.RMS
1976: Folgenreiches TV-Duell zwischen dem Demokraten Jimmy Carter (l.) und dem amtierenden Präsidenten Gerald Ford. Nach einer erfolgreichen ersten Debatte brachte sich Ford in eine unglückliche Lage. Er behauptete mitten in Zeiten des Kalten Krieges: «Es gibt keine Dominanz der Sowjetunion in Osteuropa, und unter einer Regierung Ford wird es auch keine geben.» Ford verlor die Wahl.RMS
1976: Folgenreiches TV-Duell zwischen dem Demokraten Jimmy Carter (l.) und dem amtierenden Präsidenten Gerald Ford. Nach einer erfolgreichen ersten Debatte brachte sich Ford in eine unglückliche Lage. Er behauptete mitten in Zeiten des Kalten Krieges: «Es gibt keine Dominanz der Sowjetunion in Osteuropa, und unter einer Regierung Ford wird es auch keine geben.» Ford verlor die Wahl.RMS
1980: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Jimmy Carter und dem Republikaner Ronald Reagan (r.). Reagan, als erfahrener Schauspieler um einiges besser vor den Kameras, überzeugte die Zuschauer mit Witz und Charisma. Mit der Frage: «Geht es ihnen besser als vor vier Jahren?», traf er vor allem mit Blick auf die Wirtschaftslage einen Nerv.RMS
1980: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Jimmy Carter und dem Republikaner Ronald Reagan (r.). Reagan, als erfahrener Schauspieler um einiges besser vor den Kameras, überzeugte die Zuschauer mit Witz und Charisma. Mit der Frage: «Geht es ihnen besser als vor vier Jahren?», traf er vor allem mit Blick auf die Wirtschaftslage einen Nerv.RMS
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1984: Präsident Reagan sticht wortgewandt den Demokraten Walter Mondale (r.) aus. Der damals 73-Jährige, im Duell auf sein hohes Alter angesprochen, sagt: «Ich werde Altersfragen in dieser Kampagne nicht thematisieren. Ich werde die Jugend und Unerfahrenheit meines Opponenten nicht politisch ausschlachten.» Reagan wurde wiedergewählt. Rund 67 Millionen Zuschauer verfolgten das Duell.RMS
1984: Präsident Reagan sticht wortgewandt den Demokraten Walter Mondale (r.) aus. Der damals 73-Jährige, im Duell auf sein hohes Alter angesprochen, sagt: «Ich werde Altersfragen in dieser Kampagne nicht thematisieren. Ich werde die Jugend und Unerfahrenheit meines Opponenten nicht politisch ausschlachten.» Reagan wurde wiedergewählt. Rund 67 Millionen Zuschauer verfolgten das Duell.RMS
1988: Verhängnisvoll war eine Aussage des demokratischen Gouverneurs Michael Dukakis (r.). Er sprach sich im TV-Duell gegen die Todesstrafe aus, selbst wenn seine Frau Opfer eines Gewaltverbrechens würde. Er verlor gegen den Republikaner George H. W. Bush.RMS
1988: Verhängnisvoll war eine Aussage des demokratischen Gouverneurs Michael Dukakis (r.). Er sprach sich im TV-Duell gegen die Todesstrafe aus, selbst wenn seine Frau Opfer eines Gewaltverbrechens würde. Er verlor gegen den Republikaner George H. W. Bush.RMS
1992: Erstmals war neben George H. W. Bush und dem Demokraten Bill Clinton (l.) auch ein dritter Kandidat dabei, Ross Perot (mitte). Präsident Bush wurde für seinen Auftritt kritisiert, da er ständig auf die Uhr schaute, während die anderen Kandidaten sprachen.RMS
1992: Erstmals war neben George H. W. Bush und dem Demokraten Bill Clinton (l.) auch ein dritter Kandidat dabei, Ross Perot (mitte). Präsident Bush wurde für seinen Auftritt kritisiert, da er ständig auf die Uhr schaute, während die anderen Kandidaten sprachen.RMS
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1996: Zwischen dem amtierenden Präsidenten Clinton und dem ehemaligen Senator aus Kansas, dem Republikaner Bob Dole (r.), gab es zwei TV-Debatten. Clinton überzeugte in der Debatte souverän und behauptete sich als Präsident.RMS
1996: Zwischen dem amtierenden Präsidenten Clinton und dem ehemaligen Senator aus Kansas, dem Republikaner Bob Dole (r.), gab es zwei TV-Debatten. Clinton überzeugte in der Debatte souverän und behauptete sich als Präsident.RMS
2000: Der demokratische Vizepräsident Al Gore (r.) konnte in den Debatten die Zuschauer nur wenig überzeugen. Er schüttelte den Kopf oder stöhnte hörbar auf, wenn George W. Bush zu Wort kam. Einige Medien kritisierten Gore als selbstgefällig.RMS
2000: Der demokratische Vizepräsident Al Gore (r.) konnte in den Debatten die Zuschauer nur wenig überzeugen. Er schüttelte den Kopf oder stöhnte hörbar auf, wenn George W. Bush zu Wort kam. Einige Medien kritisierten Gore als selbstgefällig.RMS
2004: Für John Kerry (l.) wurde das TV-Duell zum Verhängnis. Das Thema Irak förderte bei Kerry grössere Wissenslücken zu Tage. George W. Bush entschied die Wahl erneut für sich.RMS
2004: Für John Kerry (l.) wurde das TV-Duell zum Verhängnis. Das Thema Irak förderte bei Kerry grössere Wissenslücken zu Tage. George W. Bush entschied die Wahl erneut für sich.RMS
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2008: Zwischen dem Republikaner John McCain (l.) und dem Demokraten Barack Obama gab es drei TV-Debatten. Obama wirkte souverän und kompetent.RMS
2008: Zwischen dem Republikaner John McCain (l.) und dem Demokraten Barack Obama gab es drei TV-Debatten. Obama wirkte souverän und kompetent.RMS
2012: Präsident Barack Obama und der frühere Gouverneur aus Massachusetts, Mitt Romney (l.), standen sich in drei hitzigen Debatten gegenüber. Mitt Romney zeigte jedoch Lücken, etwa seine Unkenntnis über die geografische Lage von Syrien, Irak und Iran. Obama präsentierte sich selbstbewusst.RMS
2012: Präsident Barack Obama und der frühere Gouverneur aus Massachusetts, Mitt Romney (l.), standen sich in drei hitzigen Debatten gegenüber. Mitt Romney zeigte jedoch Lücken, etwa seine Unkenntnis über die geografische Lage von Syrien, Irak und Iran. Obama präsentierte sich selbstbewusst.RMS